
Jon Rahm, der spanische Maestro, dessen Moves die Golfwelt in Atem halten, sorgt mal wieder für Gesprächsstoff. Nach seinem viel beachteten Wechsel zu LIV Golf steht sein satter Vertrag über kolportierte 300 Millionen US-Dollar und die Zukunft der gesamten Tour auf dem Prüfstand. Es knistert im Gebälk des Profi-Golfs, und Rahm ist mittendrin.
Kürzlich äußerte sich der Major-Champion vor einem LIV Golf Event im Trump National Golf Club in Virginia zu seiner aktuellen Lage. Er habe noch „mehrere Jahre“ seines LIV-Vertrags vor sich und sehe „nicht viele Wege raus“ aus der Nummer. Kein Wunder, bei einer so hohen Summe und einem Vertrag, der bis 2029 laufen könnte. Gleichzeitig wurde LIV Golf mitgeteilt, dass der saudische Public Investment Fund (PIF) seine Finanzierung nach der Saison 2026 einstellen wird, was für ordentlich Nervosität sorgt.
Ryder Cup-Rettung in Sicht?
Mitten in diesem Chaos hat Rahm eine entscheidende Einigung mit der DP World Tour erzielt. Er beglich ausstehende und zukünftige Strafen für 2024–2026 in Höhe von rund 3 Millionen US-Dollar. Dieser Deal sichert ihm bedingte Freigaben für einige DP World Tour Events in 2026, die mit LIV-Terminen kollidieren würden. Das Wichtigste für alle europäischen Fans: Damit ist seine Spielberechtigung für das europäische Ryder Cup-Team ab 2027 wiederhergestellt, solange er die Qualifikationskriterien erfüllt. Eine Hammer-Nachricht für Team Europa!
Poker um die Zukunft
Während LIV Golf fieberhaft nach neuen Investoren sucht und die Preisgelder (derzeit 30 Millionen US-Dollar pro Event) ohne PIF-Geld schrumpfen könnten, spielt Rahm ein cleveres Spiel. Er plant, noch 2026 bei DP World Tour Events wie der Spanish Open und möglicherweise der Scottish Open am Start zu sein. Das zeigt: Rahm sichert sich ab, baut Brücken und hält sich alle Optionen offen.



