
Ärzte rieten Scottie Scheffler von einem Start bei der BMW Championship ab, doch der Golf-Titan ließ sich nicht stoppen – mit einer schmerzhaften Hand-Fuß-Mund-Krankheit biss er sich durch die Woche. Eine Diagnose, die die meisten normalen Menschen ans Sofa fesseln würde, bedeutete für Scheffler nur eine weitere Herausforderung auf dem Grün, auch wenn er selbst zugab, er hätte vielleicht besser auf seinen Körper gehört.
Dabei kam Scheffler direkt vom Sieg bei der FedEx St. Jude Championship zur BMW, war also eigentlich in Topform. Dennoch startete er mit einer 72, bevor er sich mit einer 65 und zwei starken 68ern am Wochenende auf einen respektablen geteilten 12. Platz vorkämpfte – absolut richtig stark, wenn man die Umstände bedenkt.
Durchgebissen wie ein Champion
Die Symptome? Blasen an Händen, Füßen und im Hals – eine echte Horrorvorstellung für jeden Golfer. Besonders der Griff am Schläger war zu Beginn des Turniers eine Qual. "Es war ziemlich schmerzhaft, den Schläger zu greifen", so Scheffler selbst über die ersten Tage. Wer da nicht an Aufgeben denkt, hat Nerven aus Stahl.
Trotz Krankheit kein Einbruch
Glücklicherweise besserten sich seine Hände bis Sonntag wieder, auch wenn der Hals noch immer zickte. Trotzdem war Scheffler im Rennen um den BMW-Titel kein Faktor; dort holte sich Wyndham Clark die Kontrolle über das Geschehen. Schefflers wahrer Sieg war es, überhaupt durch diese Tortur zu kommen und eine Hammer-Runde nach der anderen zu liefern.



