
Die ersten sechs Tickets für das US-Team beim Presidents Cup 2026 sind vergeben – und die Namen sprechen Bände über die aktuellen Machtverhältnisse im amerikanischen Profigolf. Scottie Scheffler, Cameron Young, Wyndham Clark, Sam Burns, Russell Henley und Collin Morikawa haben sich die automatischen Startplätze gesichert. Das bedeutet: Die Hälfte von Brandt Snedekers zwölfköpfigem Kader steht schon fest und macht eine frühe Ansage, wer hier das Sagen hat.
Scheffler und die starken Aufsteiger
Dass Scottie Scheffler, als die unangefochtene Nummer 1 der Welt, gesetzt war, überrascht niemanden. Sein Spot war so sicher wie ein Birdie aus einem Meter. Auch Cameron Young war schon vor dem Ende der BMW Championship 2026 am Start. Der echte Move kam von Wyndham Clark: Er katapultierte sich mit dem Sieg bei der BMW Championship 2026 von Platz sieben auf Platz drei der Rangliste und holte sich damit den automatischen Platz. Eine richtig starke Vorstellung!
Sam Burns und Russell Henley hingegen ließen nichts anbrennen. Ihre Positionen waren stabil und sie mussten keine nervenzehrenden Nervenschlachten am letzten Turniertag durchstehen. Die Dramatik lag eher bei Collin Morikawa, der sich bis zum Schluss des Sonntags vehement an den sechsten und letzten automatischen Platz klammerte und den Druck aushielt. Das war ein echter Kampf auf dem Grün um diesen begehrten Spot.
Der heiße Tanz um die Captain's Picks
Die automatische Qualifikation ist nur die halbe Miete. Brandt Snedeker hat noch sechs Captain’s Picks in der Hinterhand, die er nach der Tour Championship 2026 vergeben muss. Bis Sonntag war die Blase um die letzten Spots noch extrem eng, Namen wie Chris Gotterup und Ben Griffin drängten mit aller Macht in die Top Sechs. Jetzt geht der Blick nach vorne: Wer zeigt in den verbleibenden Events noch eine Hammer-Runde, um Snedeker keine andere Wahl zu lassen? Es bleibt spannend, welche Hochkaräter Snedeker noch ins Team holt, um die Dominanz abzurunden.



