
Es brodelt in Rory McIlroy, selbst nach einem starken dritten Platz bei der BMW Championship ist der Star alles andere als zufrieden mit seinem Spiel – eine knifflige Ausgangslage vor dem großen Finale der PGA Tour. Er mag "näher dran" sein als zu Wochenbeginn, aber er sei eben noch nicht an dem Punkt, an dem er "super happy" mit seinem Schwung oder seinem Gesamtpaket ist. Diese Ehrlichkeit lässt aufhorchen.
Nach dem desaströsen 66. Platz im 68er-Feld bei der FedEx St. Jude Championship – wo er sein Spiel noch "meilenweit entfernt" sah – war die BMW Championship ein echtes Statement. Rory legte eine Hammer-Runde nach der anderen aufs Grün und mischte ganz vorne mit. Er landete bei 13 unter Par, nur vier Schläge hinter dem Sieger Wyndham Clark. Doch die 69er-Finalrunde kaschiert nicht alles.
Kritik trotz starker Leistung
McIlroy selbst bemängelte, dass zwar "der Großteil meines Spiels gehalten" habe, doch es gab auffällige Baustellen: der Driver, das Eisen-Spiel an einem Tag und ein Putter, der spät auf den wichtigen Bahnen kalt wurde. Es ist diese akribische Selbstkritik, die den Iren auszeichnet und die ihn nun, da es in die entscheidende Phase geht, nicht zur Ruhe kommen lässt.
Der Weg nach East Lake
Das kommende Finale in East Lake verlangt absolute Top-Form. McIlroy weiß, dass er an den Details arbeiten muss, um sich in Position für den großen Titel zu bringen. Seine Saison 2026 stand ohnehin schon unter besonderer Beobachtung – nun auch die Frage, wie schnell er sein Spiel auf das nächste Level heben kann. Es bleibt spannend zu sehen, wie der Nordire diese Herausforderung annimmt.


