
Rory McIlroy schraubt gerade an seiner Schwung-DNA und das mit einem Trick, der selbst die erfahrensten Pros staunen lässt: Er nutzt Puttergriffe auf seinem 7er Eisen und Lob Wedge, um jeden gewünschten Ballflug zu zaubern. Ein Schachzug, der nicht nur für Aufsehen sorgt, sondern auch seine immense Detailversessenheit zeigt.
Keine Sorge, Golfer, das ist kein permanenter Equipment-Switch. Vielmehr geht es um ein geniales Trainings-Tool, das ihm hilft, die rechte Armstruktur im Schwung zu perfektionieren. Die rechte Hand soll so beim Ausholen stärker „oben“ auf dem Griff bleiben und den Schläger am Scheitelpunkt besser unterstützen – ein Feel, das er mit Coach Michael Bannon erarbeitet hat. Am Sonntagabend ging’s direkt nach Hause nach Florida, um diese neue Methode zu testen und dann ab ins Turnier.
Revolution auf der Range
Auf der Range sieht das Ganze dann so aus: Die Puttergriffe sind um etwa 45 Grad auf den Schlägern montiert. Rory hat dieses Setup schon über die ersten beiden Runden der BMW Championship auf seinem Lob Wedge und 7er Eisen eingesetzt. Er selbst beschreibt es als seinen Weg, das Gefühl für die richtige Handposition auf halbem Weg im Rückschwung zu verfeinern. Das ist Golf auf einem anderen Level – pure Kontrolle und Finesse.
Rory McIlroy had a few clubs made up with a putter grip to use for practice. It's helping ingrain a swing feel he found with coach Michael Bannon. Here's him using it in his Thursday range session. Can also see the pre-shot rehearsal he said was key to turning his game around.
Auf X weiterlesenTrotz Experiment auf Kurs
Auch wenn da ein großes Experiment am Start ist, liefert McIlroy ab: Er eröffnete die BMW Championship mit einer Hammer-Runde von 6 unter Par, einer 64, und teilte sich so die Führung. Danach folgte eine 1 unter Par 69, was ihn nach 36 Löchern mit 7 unter weiter im Rennen hält. Rory selbst spricht von „einigen verunglückten Schlägen“ – klar, so ein Umstieg ist ein „Work in Progress“. Aber sein Ehrgeiz treibt ihn an: Direkt nach Runde zwei, als es kurz nicht ganz lief, ging es für ihn schnurstracks zurück auf die Range.
Was bedeutet das für uns? Rory setzt auf eine gefühlsbasierte Anpassung, um an seinem Schwung zu feilen, statt einfach nur neues Equipment zu jagen. Dieses Setup soll ihm eine bessere Hand- und Armposition im frühen Schwungabschnitt festigen – und genau das gibt ihm später die volle Kontrolle über jede Schlagform. Ein echter Masterclass-Move, um das Spiel auf die Spitze zu treiben.


