
Rory McIlroy hat gestern bei der BMW Championship eine echte Hammer-Runde aufs Grün gezaubert, eine makellose 64, die ihn direkt an die Spitze des Leaderboards katapultierte und ein klares Ausrufezeichen nach den zuletzt holprigen Wochen setzte. Mit sechs Birdies, darunter ein fulminanter Schlussspurt, sicherte er sich einen geteilten frühen ersten Platz und bewies, dass mit ihm im FedExCup-Playoff immer zu rechnen ist.
Diese Performance war Balsam für die Seele nach der FedEx St. Jude Championship, wo McIlroy mit einem enttäuschenden 66. Platz weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Doch am Donnerstag zeigte sich ein anderer Rory: schärfer, fokussierter, mit einer Entschlossenheit, die man fast riechen konnte. Seine Birdies an den Löchern 4, 8, 13, 15, 17 und 18 waren kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis präziser Schläge und eiskalter Nerven auf dem Bellerive Country Club vor den Toren St. Louis'.
Ein Statement im Playoff-Rennen
Die BMW Championship ist kein Spaziergang – es ist ein Playoff-Event ohne Cut, bei dem nur die Top 50 des FedEx Cup am Start sind. Rory hatte sein Ticket für die Tour Championship als 13. der Gesamtwertung bereits sicher, aber er hatte vorab klargemacht, dass er eine Reaktion auf die schwache Vorwoche zeigen wollte. Und genau das hat er geliefert.
Woodland mischt mit
Obwohl Rorys 64er-Runde richtig stark war, gab es gestern Abend noch andere, die ablieferten. Gary Woodland schnappte sich kurzzeitig die Clubhouse-Führung mit ebenfalls sechs unter Par, bevor McIlroy seine Runde beendete. Das zeigt: Die Konkurrenz ist heiß, und die Jagd nach dem FedEx Cup ist längst nicht entschieden. Für uns Golfer heißt das: Anschnallen, denn da geht noch einiges auf dem Grün!


