
Die Zukunft der Good Good Championship an der Seite der PGA Tour ist eine „fluid situation“, das hat Tour-Boss Brian Rolapp kürzlich klargestellt. Was als coole Brücke zwischen der traditionellen Golf-Welt und dem Creator-Driven-Content gedacht war, gerät ins Wanken, denn die PGA Tour hinterfragt das Sponsoring des YouTube-Giganten.
Stein des Anstoßes ist ein inzwischen gelöschter, kontroverser Werbe-Clip von Good Good und Callaway. Dort wurde ein männlicher Golfer gezeigt, der eine weibliche Golferin unsanft zu Boden ringt – eine Szene, die für heftige Kritik sorgte. Rolapp monierte, dass Good Goods erste Reaktion darauf „enttäuschend“, „defensiv“ und „spät“ gewesen sei. Zwar habe sich die Kommunikation danach gebessert, doch die Tour prüft derzeit noch, ob das reicht.
Das Echo einer fragwürdigen Werbung
Diese Kontroverse zieht bereits Kreise. Eigentlich sollte Golf Channel die Serie „Big Break x Good Good“ neu auflegen, doch die Premiere wurde nun verschoben. Ein Sponsor hatte sogar darum gebeten, sein Branding aus der Show zu entfernen. Das zeigt, wie ernst die Situation für die beteiligten Partner ist. Für Good Good, als eines der heißesten Golf-Medien auf YouTube, ist das eine echte Belastungsprobe, gerade weil ihre Verankerung in der traditionellen Tour-Struktur so gefeiert wurde.
Die Championship in der Schwebe
Die Good Good Championship selbst ist für November in Austin, Texas, auf dem Fazio Canyons Course des Omni Barton Creek geplant. Bisher hat die PGA Tour weder eine Suspendierung noch eine komplette Absage des Sponsorships verkündet. Rolapps Aussagen vor dem 2026 Tour Championship am Dienstag lassen aber keinen Zweifel: Die Situation wird genau beobachtet, und eine Änderung ist nicht ausgeschlossen. Der Ball liegt jetzt bei Good Good, die Tour bleibt am Drücker.


