
Detroit bebt, denn beim Finale der Rocket Classic steht Rickie Fowler wieder mitten im Titelkampf, drei Schläge hinter Leader Davis Riley. Ein bekanntes Bild für die Fans in Detroit, die den Publikumsliebling 2023 bereits jubeln sahen. Jetzt geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch um einen würdigen Abschied für ein Turnier, dessen letzte Ausgabe es sein könnte.
Eine zweite Chance auf Historie
Fowler, der seit seinem Triumph bei der Rocket Classic 2023 – seinem sechsten PGA Tour Sieg und dem Ende einer dreijährigen Durststrecke – auf einen erneuten Erfolg wartet, bewies am Samstag, dass mit ihm immer zu rechnen ist. Er legte Runden von 63, 67 und erneut 67 Schlägen hin und stand nach dem dritten Tag bei bärenstarken 12 unter Par. Besonders seine Leistung auf den letzten Löchern war richtig stark, mit drei Birdies auf den letzten sechs Löchern, die ihm fast 1.5 Schläge mit dem Putter einbrachten. Seine vier Top-10 Platzierungen in dieser Saison und Platz 32 im FedExCup zeigen: Da läuft was bei Rickie.
Showdown im Detroit Golf Club
Doch der Druck ist immens. Davis Riley führt das Feld mit 15 unter Par an, und hinter Fowler lauern weitere Hochkaräter. Rasmus Hojgaard, Chris Kirk und Cameron Young sind nur einige der Spieler in dem Getümmel, das auf dem Leaderboard für ordentlich Spannung sorgt. Zehn Spieler waren vor der Schlussrunde innerhalb von vier Schlägen zur Spitze, was ein echtes Drama verspricht. Wegen erwarteter Wetterkapriolen wurden die Abschlagzeiten am Sonntag sogar vorverlegt. Die Rocket Classic ist bekannt für ihre niedrigen Scores und viele Birdies – genau das, was wir für einen unvergesslichen Schlusstag brauchen, vielleicht den letzten in der Geschichte dieses Events.


