
Der Traum von den PGA Tour Playoffs ist für Matti Schmid nach der St. Jude Championship jäh zu Ende gegangen. Bei der mit fetten 20 Millionen Dollar dotierten St. Jude Championship in Memphis, Tennessee, reichte es für den 28-jährigen Matti Schmid nur zu einem geteilten 47. Rang, während Scottie Scheffler sich den Sieg souverän holte.
Mit diesem Ergebnis war klar: Für Schmid ist die Reise zur BMW Championship in Missouri vom 20. bis 23. August beendet. Im Bellerive Country Club sind nur die Top 50 der Saison am Start. Beim krönenden Finale, der Tour Championship in Atlanta, Georgia (27. bis 30. August), dürfen dann sogar nur die besten 30 ran.
Auf dem TPC Southwind in Memphis lieferte Schmid eine 282 über vier Runden ab. Trotzdem gab es einen absoluten DELOFTED-Moment für den Regensburger: Am zweiten Turniertag knallte er an Loch vier ein Ass rein – sein erstes Hole-in-One auf der PGA-Tour! Richtig stark!
Den Sieg in Memphis schnappte sich Weltranglistenerster Scheffler. Was für eine Hammer-Runde! Mit unfassbaren 263 Schlägen nach vier Runden deklassierte der Olympiasieger von Paris die Konkurrenz. Si-Woo Kim aus Südkorea (271 Schläge) sowie Alex Noren (Schweden) und Sam Burns (USA) mit jeweils 272 Schlägen sahen da nur noch die Hacken des US-Superstars. Das war Titel Nummer 21 auf der PGA Tour für den vierfachen Major-Sieger. Und mal ehrlich, nach einer über sechsmonatigen Durststrecke hat er sich das Ding auch verdient. Es läuft wieder bei Scheffler.


