
Die PGA Tour krempelt ihre Saison-Playoffs ab 2028 fundamental um: Was bisher ein Stroke-Play-Showdown war, soll in einem zweiwöchigen Matchplay-Finale gipfeln, das den FedExCup-Champion kürt. Eine Championship Series, die den Atem anhalten lässt und dem Saisonende die dringend benötigte Dramatik verleiht. Bye-bye East Lake als exklusiver Austragungsort, hallo rotierende, prestigeträchtige Grüns!
Das neue Format ist richtig stark. Es startet mit einem 72-Loch-Stroke-Play-Finale, bei dem 90 Spieler am Start sind. Die Top 32 der Saison-Rangliste ziehen dann ins Matchplay-Postseason ein. Das ist ein Cut, der es in sich hat und von Anfang an Spannung aufbaut, bevor die echten Head-to-Head-Duelle starten.
Duell auf dem Grün
Die erste Woche des neu strukturierten Tour Championships sieht 32 Spieler vor, aufgeteilt in acht Vierer-Gruppen. Hier wird im Drei-Runden-Gruppenmodus gekämpft – nur die beiden Besten jeder Gruppe kommen weiter. In der zweiten Woche geht es dann im knallharten 16-Spieler-Matchplay-Bracket über vier Runden zur Sache. Wer hier triumphiert, holt sich den Sieg und den begehrten FedExCup-Titel.
Matchplay ist zurück
Das wäre das erste Mal, dass ein PGA Tour Champion durch Matchplay gekürt wird, seit die WGC-Match Play Championship 2023 von der Bildfläche verschwand. Mit diesem Move setzt die Tour auf mehr Volatilität und direkte Konfrontationen, die das Publikum lieben wird. PGA Tour CEO Brian Rolapp soll die Pläne in dieser Woche beim 2026 Tour Championship in East Lake offiziell enthüllen. Eine Hammer-Runde für den Golfsport, die dem Finale eine neue Dimension verleiht.


