
Nastasia „Nas“ Nadaud hat das Ding gerockt und sich mit einer Wahnsinns-Serie den Captain’s Pick für den Solheim Cup 2026 geschnappt. Die französische Rookie-Sensation ist damit offiziell an Bord des europäischen Teams, eine mutige Entscheidung von Captain Anna Nordqvist, die sich hier voll auf Instinkt und aktuelle Form verlässt.
Nadaud war bis vor wenigen Wochen keine Top-Kandidatin für das Teamgespräch, doch dann sprach Nordqvist in Schottland mit ihr, und der Deal war quasi besiegelt. Sie ist eine von drei Rookies unter Nordqvists vier Captain’s Picks, flankiert von Julia López Ramirez und Mimi Rhodes. Lediglich Leona Maguire bringt als erfahrene Spielerin Routine ins Team.
Rookie-Alarm im Team Europa
Der Solheim Cup 2026 steigt vom 11. bis 13. September auf dem Bernardus Golf in den Niederlanden, und mit Nadaud haben die Europäerinnen eine echte Powerfrau am Start. Die 21-Jährige holte sich ihre LPGA-Karte über die Q-School, nachdem sie schon auf der LET triumphiert und Dritte der LET Order of Merit der letzten Saison (2025) geworden war. Ihr Run auf der LPGA ist seit Mitte Mai 2026 richtig stark: vier Top-25-Finishes und kein einziger Cut verpasst.
Der Weg zum Elite-Status
Das T-22 bei der Evian Championship 2026 hat ihr die Nominierung quasi auf dem Silbertablett serviert. Aktuell liegt sie auf Rang 88 der Weltrangliste, ist siebte auf der LPGA bei Strokes Gained Off the Tee und zwanzigste bei der Birdie-Prozentsatz – hinter Lottie Woad die beste Europäerin auf Tour. Das Außergewöhnliche an Nas? Sie ist eine von nur drei Spielerinnen im europäischen Kader, die nicht den klassischen Weg über das amerikanische College-Golf gegangen sind, zusammen mit den Kalibern Charley Hull und Esther Henseleit. Eine echte Selfmade-Story, die den Spirit des Teams definitiv pushen wird.



