
Was für ein fulminanter Abschluss einer Ära: Michael Thorbjornsen holt sich beim 2026 Rocket Classic seinen allerersten PGA Tour Titel und das ausgerechnet bei der achten und letzten Austragung des Turniers im Detroit Golf Club. Mit zwei Schlägen Vorsprung triumphierte der Youngster auf einem Grün, das bekannt für seine Birdie-Jagden ist und diesmal einem Debütanten den großen Coup bescherte.
Hammer-Runde für den Premieren-Sieg
Die Spannung war bis zum letzten Putt spürbar, denn vor der Schlussrunde am Sonntag lagen die Nerven blank und die Scores dicht beieinander. Davis Riley führte das Feld an, dicht gefolgt von Spielern wie Michael Brennan und Rasmus Højgaard, die alle auf den großen Zahltag schielten. Doch Thorbjornsen ließ sich davon nicht beeindrucken und zündete eine Rakete: Mit einer finalen Hammer-Runde von 64 Schlägen (-7) auf dem Detroit Golf Club, nachdem er mit einer 69 ins Turnier gestartet war, spielte er sich an die Spitze. Am Ende waren es -17 Schläge gesamt, die ihm den $1.8 Millionen Winner’s Share aus dem $10 Millionen Preisgeld-Topf einbrachten.
Ein Talent auf dem Vormarsch
Thorbjornsen ist kein unbeschriebenes Blatt: Als Nummer 1 der PGA TOUR University 2024 und Absolvent von Stanford war es nur eine Frage der Zeit, bis er sich auf der größten Golfbühne durchsetzen würde. Sein Sieg beim Rocket Classic 2026 unterstreicht das enorme Potenzial des jungen Amerikaners, der mit seinem ungewöhnlichen Baseball-Griff – den er selbst als "pretty good" bezeichnet – die Golfwelt in seinen Bann zieht. Es war ein richtig starker Auftritt, der zeigt, dass die neue Generation auf der PGA Tour am Start ist und die etablierten Stars gehörig unter Druck setzt.



