
„Ich bin nicht der Spieler des Jahres, keine Chance. Scottie ist es.“ – Dieser Satz von Rory McIlroy, geäußert im Vorfeld der BMW Championship 2026, knallte ins Grase wie ein unerwarteter Einschlag und macht Scottie Scheffler zum quasi unbestrittenen Favoriten für seine fünfte PGA Tour Player of the Year-Auszeichnung in Serie. Wenn selbst die Konkurrenz das Handtuch wirft, ist das ein Statement, das die Tour auf links dreht und uns alle staunen lässt.
Scheffler, die aktuelle Nummer 1 der Welt, legt eine Saison hin, die an pure Effizienz kaum zu überbieten ist. Mit „nur“ zwei Siegen könnte man meinen, das sei zu wenig, aber seine Zahlen sind brutal: 17 Top-25-Finishes bei 18 Starts und ganze fünf zweite Plätze – so viele wie kein anderer Golfer in den letzten 40 Jahren. Seine jüngste Machtdemonstration lieferte er bei der FedEx St. Jude Championship ab, wo er sich den Sieg mit acht Schlägen Vorsprung holte und damit alle Zweifel an seiner POY-Kandidatur pulverisierte.
Schefflers unschlagbare Konstanz
Was Scheffler 2026 abliefert, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gnadenloser Konstanz. Er sammelt Top-Platzierungen, als gäbe es kein Morgen, und hält damit die Konkurrenz auf Distanz. Selbst ein Rory McIlroy, der selbst eine richtig starke Saison spielt, sieht sich außer Reichweite. Seine Aussage, dass Scheffler den Titel verdient, ist ein Ritterschlag vom direkten Widersacher und zeigt, wie beeindruckend Scottie diese Saison die Bälle über den Platz jagt.
🚨🏌️🏆 #NEW — Rory McIlroy was asked if he thinks he’s the Player of the Year if he ends up winning the TOUR Championship. "No…no…I'm not the Player of the Year. No chance. Scottie is….If he gains nine strokes on the greens every week, we're all effed." Do you think Scottie
Auf X weiterlesenDas Urteil der Konkurrenz
Die Player of the Year-Wahl ist zwar noch nicht durch, und mit der BMW Championship und der Tour Championship stehen noch zwei FedExCup Playoff-Events an, die wichtige Punkte liefern. Doch der Konsens unter den Top-Spielern steht: Scheffler ist der Mann, den es zu schlagen gilt – oder besser gesagt, den man kaum schlagen kann. Sollte er sich die Auszeichnung auch 2026 holen, würde er seine Dominanz eindrucksvoll untermauern und damit einen historischen Lauf fortsetzen, der ihn bereits in die Nähe von Tiger Woods' legendären Rekorden katapultiert. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wann die formelle Bestätigung folgt.


