
Rory McIlroy gesteht ein, dass er sich in Sachen Schwung „schlechte Angewohnheiten“ antrainiert hat – ironischerweise durch exzessive Stunden auf der Driving Range, während er versuchte, sein Gefühl wiederzufinden. Das ewige Ping-Pong zwischen Turnierstress und dem Drang, den perfekten Schwung zu jagen, hat den Nordiren offenbar in eine Zwickmühle manövriert. Seine Coaches in Florida und er sind sich aber sicher: Die Richtung stimmt, auch wenn der Weg noch lang ist.
Gerade im harten Tournament Play gerät der Schwung schnell in den Hintergrund. Rory weiß das nur zu gut und erklärt, dass man dabei leicht in alte Muster zurückfällt. Nachdem er kürzlich wieder Schwung-Probleme bemerkt hatte, war klar: „Some of that work again“ – es musste wieder ran an die technische Basis. Dieses Rebuild ist laut McIlroy ein echtes „Work in Progress“ und er muss „einen Batzen Bälle schlagen“, um das neue Gefühl wirklich zu verinnerlichen.
Schweiß, Schirmmützen & Swing-Drills
Es ist die Krux des Profi-Sports: Drei Stunden auf der Range an einer Änderung feilen und diese dann unter dem Druck eines Turniers abrufen – eine echte Challenge. Rory setzt dabei auf klassische Drills: Kopfbedeckung unter dem rechten Arm und Schläger mit speziellen Griffen sollen ihm helfen, die richtigen Positionen zu spüren. Eine echte Schweißarbeit, die er mit seinen Coaches in Florida durchzieht.
Vom High zum Tiefpunkt
Nach einer Pause Ende 2024 startete McIlroy Anfang 2025 richtig stark, holte sich gleich drei Siege. Doch diese technischen Grundlagen scheinen jetzt erneut auf der Agenda zu stehen. Die jüngsten Kommentare kommen nicht von ungefähr: Bei einem kürzlichen Turnier fühlte er sich zunehmend „lost with the golf swing“. Seine Memphis performance zeigte zuletzt deutlichen Rost und er selbst gab zu, dass er hart arbeiten muss, um wieder wettbewerbsfähig zu sein. Die Arbeit läuft, und Rory ist fest entschlossen, seinen Schwung wieder auf Kurs zu bringen.


