
Wie ein Messer im Knie, das war die Realität für Robert MacIntyre, während er sich durch die wichtigsten Playoffs seiner Karriere kämpfte. Eine fiese Baker-Zyste im rechten Knie, zugezogen beim schottischen Shinty, machte ihm seit Mai das Leben zur Hölle. MacIntyre selbst beschrieb den Schmerz so, als würde ihm jemand von hinten ins Bein stechen – ein Albtraum, besonders beim Lesen von Putts oder wenn er im Schwung richtig Dampf machen wollte.
Das gipfelte im schmerzhaften Aus bei der FedEx St. Jude Championship, wo nach einer Horror-82er Runde und unerträglichen Schmerzen der Stecker gezogen werden musste. Das Knie machte einfach nicht mehr mit, und ein Weiterkämpfen schien unmöglich.
Kampfgeist am Werk
Doch Bob MacIntyre ist kein Mann, der klein beigibt. Nur eine Woche später stand er bei der BMW Championship wieder am Start – mit dickem Knie, aber noch dickerem Willen. Und lieferte ab. Mit einer absoluten Hammer-Runde von 65 am Finaltag, inklusive fünf Birdies auf den letzten elf Löchern, schoss er sich von Platz 36 auf 25 in der FedEx Cup-Wertung. Ein Kraftakt, der ihn wieder mitten rein katapultierte.
Bob MacIntyre came to the BMW Championship needing a really good week to make it to the Tour Championship. He just shot a final round 65, making 5 birdies in the last 11 holes, to currently sit T7 for the week and climb comfortably inside the top 30 to make it to East Lake.
Auf X weiterlesenDicke Belohnung
Dieser unfassbare Fight hat sich richtig ausgezahlt: Nicht nur, dass er sich zum dritten Mal in Folge das Ticket für die Tour Championship holte. Obendrauf gibt es eine fette zweijährige PGA Tour Exemption und feste Startplätze für die Masters, U.S. Open und Open Championship im nächsten Jahr. Und die PGA Championship? Die dürfte auch so gut wie sicher sein. Bob MacIntyre hat gezeigt, dass er nicht nur Schläger, sondern auch ein echtes Kämpferherz hat.


