
Ein echter Paukenschlag erschüttert die Golfwelt: LIV Golf hat in den USA Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt, doch plant parallel schon die große Rückkehr für 2027. Das Filing in New Jersey ist kein Todesstoß für die umstrittene Liga, sondern ein strategischer Schachzug, um das Business zu reorganisieren und neu aufzustellen. Währenddessen pumpt der saudische Public Investment Fund (PIF) weitere 49,6 Millionen Dollar in die Kasse, um den Laden am Laufen zu halten.
Neue Liga-DNA in Sicht?
Es geht nicht um eine Liquidation, sondern um eine komplette Neuordnung. LIV träumt von einem "player-first ownership model" – einer Liga, die den Spielern gehört. Zudem sollen ab 2027 größere Felder mit bis zu 75 Golfern am Start sein und neue Wege ins Profigolf ebnen, wie etwa Monday Qualifiers. Das klingt nach einem radikalen Kurswechsel, der frischen Wind auf die Fairways bringen könnte. BC Partners Advisors soll dabei als entscheidender Investor die Fäden ziehen.
Für die Pros auf dem Gruen bedeutet das Ganze aber vor allem eines: massive Unsicherheit. Verträge und feste Plätze in den Teams sind plötzlich wieder Verhandlungssache. Insider-Berichte legen nahe, dass Stars wie Jon Rahm hier mit gigantischen Summen im Spiel sind, die noch ausgezahlt werden müssten.
Zukunftsmusik auf dem Golfplatz
Die Zukunft von LIV Golf ist damit ein echter Wild Ride. Die 49,6 Millionen Dollar des PIF mögen wie ein Pappenstiel wirken, wenn man bedenkt, welche astronomischen Summen da noch in den Spielerverträgen schlummern. Aber eines ist klar: LIV will 2027 wieder richtig am Start sein und verspricht eine Liga, die sich neu erfindet. Wie genau das aussehen wird und ob die Spieler diese Achterbahnfahrt mitmachen, bleibt abzuwarten. Das Drama auf dem Grün geht weiter.


