
Die LIV Golf-Saga nimmt eine bizarre Wendung, und Greg Norman schluckt bitter: Sein einstiger Traum von einer Golf-Revolution scheint ihn persönlich kaum etwas einzubringen, trotz der vollmundigen Versprechen vom disruptiven Start. Jetzt, da die Liga im US-Bundesstaat New Jersey Chapter 11 Schutz beantragt hat, wird brutal klar, wie klein der Kuchen wirklich für den Great White Shark war.
Ein winziger Bruchteil von 0.23% – das ist alles, was die offiziellen Dokumente als Norman’s Eigenkapitalanteil an LIV Golf ausweisen. Daneben noch einmal 0.23% für einen ungenannten Spieler. Ein Witz, wenn man bedenkt, dass der Public Investment Fund aus Saudi-Arabien von Anfang an das Sagen hatte und satte 98.48% der Anteile hielt.
Bittere Pille für den Shark
Diese winzige Beteiligung steht jetzt vor dem Aus, denn im Zuge der Restrukturierung sollen die PIF-Anteile und -Schulden gestrichen werden – ohne jegliche Auszahlung. Gleichzeitig tauchen Berichte über massive Gläubigerforderungen von Top-Stars wie Jon Rahm, Bryson DeChambeau, Dustin Johnson, Cameron Smith und Tyrrell Hatton auf. Ein klares Signal, dass nicht nur Norman seinen Schnitt nicht gemacht hat.
During Greg Norman’s tenure at LIV Golf, he saw the company rise from just an idea, to signing some of the best and most recognisable players in the world. But does he have any regrets? “It was too US-centric from the start. I thought, let’s own global golf and let the PGA Tour

Vom Revoluzzer zum Standard-Act?
Die LIV Golf scheint damit endgültig vom ursprünglichen "Disruptor"-Image abzurücken und sich stattdessen als konventionellere Tour zu etablieren. Ob die 54-Loch-Events ohne Cut und das Team-Format dabei auf der Strecke bleiben? Die Finanzprobleme könnten den Wandel beschleunigen, und der einst so stolze "Shark" muss zusehen, wie sein Baby einen unerwarteten Kurs einschlägt.


