
Die Milliarden-Dollar-Frage des Pro-Golfs hängt in der Luft: Was passiert mit LIV Golf, wenn der saudische Geldhahn nach 2026 zugedreht wird? Insider-Berichte deuten darauf hin, dass der Public Investment Fund (PIF) Saudi-Arabiens seine Finanzierung einstellt. Das bedeutet für LIV: Entweder ein schneller Deal mit neuen Investoren oder der Total-Knockout.
Über 5 Milliarden Dollar hat PIF bereits in die Liga gepumpt, doch diese Ära des hemmungslosen Geldausgebens ist vorbei. Intern wird bereits über eine "LIV 2.0"-Version gesprochen: Der Kern, wie Shotgun-Starts und Team-Competition, soll bleiben, aber das Ganze in einem deutlich strafferen Finanzkorsett. Die Zeiten von Luxus-Events sind gezählt; stattdessen geht es um eine schlankere, kommerziellere Zukunft.
Das Rennen um neue Investoren
LIV-CEO Scott O’Neil warnt, dass die Uhr tickt. Es braucht einen neuen Lead-Investor, und zwar schnell. Zwar gibt es Gerüchte über einen ungenannten Hauptgeldgeber für das "nächste Kapitel", doch Details über Identität oder Summe bleiben unter Verschluss. Sollte die Liga ohne einen radikalen Kurswechsel weitermachen, könnten Verluste weiterhin in die Milliarden gehen – ein finanzieller Albtraum. Selbst die Team Championship in Michigan wurde kurzerhand nach Indianapolis verlegt und das Event-Setup heruntergefahren, um Kosten zu sparen.
Spieler-Ängste und die PGA Tour
Die Ungewissheit nagt auch an den Stars. Bryson DeChambeau brachte es kürzlich auf den Punkt: "Wir haben viel Gegenwind", sagte er und hofft, dass LIV noch "eine weitere Chance" bekommt. Gleichzeitig brodelt die Gerüchteküche, ob Top-Spieler der LIV den Weg zurück zur PGA Tour suchen könnten. Die Rahmenbedingungen dafür sind noch völlig offen, aber die Spannung ist spürbar. Es wird spekuliert, dass LIV 2027 einen deutlich abgespeckten Turnierplan mit weniger Events, kleineren Preisgeldern und möglicherweise Beteiligungen der Spieler plant, sollte die neue Finanzierung stehen.



