
Kiara Romero hat bei ihrem Profi-Debüt auf der LPGA Tour direkt die Tür eingetreten und mischt beim CPKC Women’s Open um den Titel mit. Die erst 20-Jährige, die sich ihre Tourkarte über den LPGA Elite Amateur Pathway (LEAP) schnappte, startete mit einer makellosen 6-under 64 in die 2026er Ausgabe, ließ keinen einzigen Bogey zu und katapultierte sich sofort ins Titelrennen. Was für ein Statement!
Das ist keine Eintagsfliege, Golfer, sondern die logische Fortsetzung eines kometenhaften Aufstiegs. Schon als Amateurin zeigte Romero, was in ihr steckt – inklusive einer Top-10-Platzierung bei der U.S. Women’s Open. Ihr LPGA-Debüt bestätigt jetzt, dass sie auch im Profi-Zirkus gegen die Elite richtig stark aufspielt. Sie selbst meinte kürzlich, es fühle sich noch unwirklich an, mit 20 schon LPGA-Pro zu sein.
Eine 64 zum Auftakt – Power und Präzision
Ihre Eröffnungsrunde war ein echtes Feuerwerk: Die 64 kam mit sechs Birdies zustande, und sie benötigte dafür nur schlappe 27 Putts. Dazu soll sie ihre Drives im Schnitt um die 300 Yards (274 Meter) weit geschickt haben – hier läuft nicht nur das Kurzspiel, sondern auch ordentlich Power vom Abschlag. Miyu Yamashita ist derzeit noch ganz oben am Leaderboard, aber Romero sitzt ihr dicht im Nacken.
LEAP-Erfolg: Die Zukunft ist jetzt
Aber es wird noch besser: Romero untermauerte ihre Hammer-Runde mit einer soliden 67 in der zweiten Runde und teilt sich damit bei 9-under die Führung beim CPKC Women’s Open. Das ist die Chance auf etwas ganz Besonderes: ein Sieg im allerersten LPGA-Start als Profi. Sie ist die zweite Spielerin nach Lottie Woad, die über den LEAP-Pfad den direkten Sprung auf die LPGA Tour geschafft hat – und beweist, dass diese neue Nachwuchs-Pipeline richtig stark ist.


