
Ein Tattoo als Schwur auf den Solheim Cup: Wenn Team USA in Bernardus aufs Grün geht, ist nicht nur pure Power am Start, sondern auch ein Datengenie, das den Unterschied machen könnte. Justin Ray, der Statistik-Experte mit einem frisch gestochenen Pokal auf dem linken Arm, ist bereits zum dritten Mal die geheime Waffe der US-Girls. Sein Job? Die Europäerinnen bis ins letzte Match-Up zu analysieren.
Ray, der bereits 2023 und 2024 für die USA am Start war, ist der Mann hinter den Zahlen. Er zerlegt Match-Play und Performance-Werte, um Team USA perfekt auf die Bedingungen in den Niederlanden und die möglichen Paarungen vorzubereiten. Das ist kein Zufall, dass dieser Mann mit seiner analytischen Brille auch für die LPGA am Start ist – er lebt und atmet Zahlen.
Zahlen lügen nicht
Seine Expertise ist entscheidend. Ray füttert die amerikanische Mannschaft mit Insider-Wissen über die Stärken und Schwächen der europäischen Konkurrenz, speziell zugeschnitten auf die Herausforderungen von Bernardus Golf. Diese datengetriebene Strategie ist für die USA ein echtes Ass im Ärmel, denn im Solheim Cup können kleinste Vorteile den Sieg bedeuten.
Die Jagd nach dem Auswärtssieg
Der Solheim Cup 2026 im niederländischen Cromvoirt ist für die Amerikanerinnen unter der neuen Kapitänin Angela Stanford mehr als nur ein Turnier. Sie wollen endlich wieder auf europäischem Boden triumphieren – etwas, das ihnen seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gelungen ist. Das sorgt für ordentlich Drama und macht jeden einzelnen Schlag noch wichtiger. Anna Nordqvist führt unterdessen das europäische Team an, bereit, den Heimvorteil auszuspielen. Der Pott wartet.


