
Jordan Spieth legt los wie die Feuerwehr! Eine bogey-freie 65 zum Auftakt der FedEx St. Jude Championship katapultiert ihn direkt an die geteilte Spitze und gibt ihm eine dringend benötigte Chance, im FedExCup unter die Top 50 zu kommen. Die Dramatik ist greifbar, denn der Kampf um die FedExCup Playoffs ist in vollem Gange.
Seine Hammer-Runde war eine Demonstration von Präzision und Nervenstärke. Nach acht aufeinanderfolgenden Pars begann der Birdie-Motor auf den zweiten neun Löchern zu laufen, gekrönt von einem 40-Footer (gut 12 Meter) an der Par-3 14. Er teilt sich die Führung auf dem anspruchsvollen TPC Southwind in Memphis mit Michael Thorbjornsen, Jake Knapp, Michael Kim und Kurt Kitayama.
Der Druck auf dem Grün
Für Spieth ist dieser Start Gold wert. In dieser Saison 2026 hatte er noch kein Top-10-Finish und rangierte vor dem Turnier auf Platz 54 der FedExCup-Wertung – das ist die ultimative Bubble-Position. Vier Jahre ohne Sieg nagten an ihm, doch diese Leistung zeigt: Er ist am Start und bereit, das Blatt zu wenden. Nur die besten 50 schaffen den Sprung zur BMW Championship, dem nächsten Schritt in der Playoff-Serie.
Ein Statement ist gesetzt
Spieth hat mit dieser Vorstellung ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und seine Ambitionen für die Playoffs klar unterstrichen. Die Frage war, ob er den nötigen Punch noch hat – und die Antwort ist ein klares Ja. Die Ausgangslage für Runde zwei ist perfekt, und der Blick auf die BMW Championship wirkt plötzlich viel rosiger. Der Weg ist noch lang, aber der erste Schritt ist richtig stark.



