
Jon Rahms Platz im Ryder Cup 2027 steht plötzlich wieder auf der Kippe. Der spanische Superstar könnte LIV Golf nach 2026 verlassen, aber genau das bringt seine Teilnahme am Kontinentalduell in Gefahr, denn seine Zugehörigkeit zur DP World Tour ist hier der Knackpunkt. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass die Tour-Chefs ihre Gangart deutlich verschärfen.
Showdown um die Tour-Zugehörigkeit
Die Ausgangslage ist klar: Nur wer in den Büchern der DP World Tour als „in good standing“ geführt wird, darf im europäischen Ryder Cup Team mitmischen. Rahms Deal mit der DP World Tour für 2026 hat seinen Ryder-Cup-Weg für dieses Jahr noch gesichert, doch eine Verlängerung in 2027 scheint unwahrscheinlich. Das bedeutet: Er muss sich entscheiden – LIV oder DP World Tour.
Aktuelle Insider-Infos besagen, dass LIV-Kreise zunehmend mit einem Abgang Rahms nach 2026 rechnen. Gleichzeitig bereitet sich die DP World Tour Berichten zufolge darauf vor, LIV-Spieler, die keine Freigaben haben, ab 2027 erneut zu bestrafen und zu suspendieren. Das ist ein richtiger Schlagabtausch hinter den Kulissen, und Rahm muss in den kommenden Wochen eine endgültige Entscheidung treffen.
Die 2025er-Lösung ist Geschichte
Im vergangenen Jahr, beim Ryder Cup 2025, war die Situation noch anders: Rahm und Tyrrell Hatton durften mitspielen, während ihre Berufungen noch offen waren. Doch diese provisorische Lösung wurde mit den im Februar 2026 unterzeichneten Verträgen hinfällig. Jetzt, da die Zeiten härter werden, ist Rahms Status für den Ryder Cup 2027 wieder zur Brandfrage geworden.
Drei Szenarien liegen jetzt auf dem Tisch: Rahm verlässt LIV und spielt mehr DP World Tour Events, was seine Ryder Cup Chancen stärken würde. Oder er bleibt bei LIV, was seine 2027er Teilnahme stark gefährden würde. Eine dritte Option – ein neuer, übergreifender Deal – scheint aktuell immer unwahrscheinlicher zu werden. Die Spannung ist kaum auszuhalten.


