
Jon Rahm sollte besser keine Sonderbehandlung erwarten, wenn er vom LIV Golf zur PGA Tour zurückkehren will – so lautet der knallharte Konsens aus informierten Kreisen. Die Gerüchteküche brodelt, und es wird immer klarer: Das Comeback-Ticket gibt’s nicht an jeder Ecke.
Der Vergleich mit Brooks Koepka liegt nahe, denn Koepka ist 2026 nach vier Jahren bei LIV zurück zur PGA Tour und kämpft sich gerade bei der Wyndham Championship durch, um die Postseason noch zu erreichen. Ein echter Härtetest, der zeigt, wie man sich nach dem Wechsel wieder ins System einfügen kann. Doch für Rahm könnte die Tür weitaus schmaler sein.
Keine Gnade für Rahm?
Rex Hoggard vom Golf Channel hat die Fakten auf den Tisch gelegt: Rahm (und wohl auch Bryson DeChambeau) werden kaum die gleiche Behandlung wie Koepka erhalten. Die Fronten sind verhärtet, die Politik rund um den LIV/PGA Tour-Split hat ihre Spuren hinterlassen. Hoggard spekuliert, dass Rahm, würde er jetzt mit dem Spielen aufhören, frühestens beim nächsten Wyndham Championship-Turnier wieder für ein PGA Tour-Event zugelassen werden könnte. Das wäre eine verdammt enge Kiste, um die nötigen Punkte für die Saison-Schwellenwerte zu sammeln.
Es geht hier nicht nur um individuelle Spielstärke, sondern um ein komplexes Machtspiel. Die Tour könnte ihre Mitglieder schützen, indem sie lieber die Starterfelder erweitert, anstatt Rahm eine direkte Einladung auszusprechen, die andere Spieler benachteiligen würde. Das ist ein klares Statement: Die PGA Tour lässt sich nicht mehr auf der Nase herumtanzen.
Das Machtspiel im Golfzirkus
Auch wenn Rahm öffentlich weiterhin als LIV Golf-Spieler geführt wird, ist die Spekulation über seine Rückkehr in aller Munde. Es geht um mehr als nur die Form auf dem Grün; es ist eine Frage der Mitgliedspolitik und Tour-Regulierung. Nach dem Beben durch die hochkarätigen LIV-Wechsel muss die PGA Tour jetzt die Balance halten – zwischen sportlicher Integrität, den Wünschen ihrer Mitglieder und den begehrten Startplätzen. Man munkelt, dass Rahms Agenten bereits versuchen, die Lage zu sondieren und auszuloten, welche "Koepka-Behandlung" möglich wäre.


