
Jon Rahm hat die LIV Golf-Welt gerade ordentlich durchgeschüttelt: Er lehnt die geplanten Bedingungen für den Neustart, LIV 2.0, als „inakzeptabel“ ab und steigt aus. Diese Hammer-Nachricht platzte am Mittwoch vor einem New Jersey Bankruptcy Court.
Rahms Anwalt, John Beck, machte klar, dass der Spanier das LIV 2.0-Konzept selbst geprüft hat und zukünftig nicht mehr am Start sein wird. Ein echter Schlag ins Kontor für LIV, die gerade mitten in der Umstrukturierung stecken.
Rahms bestehender Vertrag, vor der Saison 2024 unterzeichnet, soll über 300 Millionen US-Dollar wert gewesen sein, mit noch mehr als 100 Millionen US-Dollar an zukünftigen Garantien. Im Konkursverfahren wurde sein Spielerabkommen als größte ungesicherte Forderung mit rund 7,47 Millionen US-Dollar gelistet.
Das LIV-Dilemma
LIV hatte bereits am 8. September Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet und peilt einen Relaunch für 2027 an. Ein geplanter 300 Millionen US-Dollar Investment der Private-Equity-Firma BC Partners hängt allerdings an der Bedingung, dass neue Spielerabkommen mit den Investoren unterzeichnet werden. Ob das jetzt noch läuft, wo einer der größten Stars absagen muss?
Zukunft im Nebel?
Die große Frage, die sich jetzt stellt, ist, ob LIV überhaupt noch Top-Spieler wie Bryson DeChambeau halten kann. DeChambeau hat sich öffentlich noch nicht zu LIV 2.0 geäußert.
ESPN spekulierte kürzlich, dass die überarbeitete Liga auf etwa 10 Events mit kleineren Preisgeldern schrumpfen könnte. Und Rahm selbst? Sein zukünftiges Zuhause auf der Tour ist noch völlig offen, das Pokerface sitzt.



