
Rory McIlroy hat die Tür für eine spektakuläre Rückkehr ausgewählter LIV-Golf-Profis auf die PGA Tour einen Spalt weit geöffnet, auch wenn es noch lange keine Blanko-Check für alle ist. Am 13. Oktober ließ er in Neu-Delhi durchblicken, dass er persönlich eine Wiederaufnahme befürworten würde – vor allem, weil es dem professionellen Golf unterm Strich kommerziell guttun könnte. Ein Move, der die Szene ordentlich aufwirbelt.
Dass diese Debatte jetzt wieder hochkocht, kommt nicht von ungefähr. LIV Golf steckt im Moment tief im Schlamassel, genauer gesagt im Chapter 11-Bankrott, nachdem Saudi-Arabiens PIF den Geldhahn zugedreht hat. Ein mögliches Relaunch für 2027 steht auf wackeligen Beinen, während sich die Gerüchte um weitere Spielerabgänge häufen und potenzielle Investoren auf feste Zusagen warten. Das ist die Dramatik, die diese Geschichte so richtig spannend macht.
Kein Blankoscheck für alle
So packend Rorys Aussagen auch sind, fest steht: Es ist seine persönliche Meinung, keine offizielle Kehrtwende der PGA Tour. Brian Rolapp, der CEO der PGA Tour, hatte bereits klar kommuniziert, dass eine weitere Sonderregelung für Rückkehrer nicht zur Debatte steht. Die bestehenden Regeln haben nach wie vor Bestand, es sei denn, die Tour ändert ihre Politik grundlegend. McIlroy betonte auch, dass die PGA Tour-Mitglieder vor jeder Entscheidung konsultiert werden müssten. Ein bisschen wie eine offene Gesprächsrunde, bevor die Verträge unterschrieben sind.
Wer könnte wieder am Abschlag stehen?
Ein Paradebeispiel für eine mögliche Rückkehr ist Patrick Reed. Er hat LIV bereits im Januar den Rücken gekehrt, eine einjährige PGA Tour-Sperre akzeptiert und mischt aktuell auf der DP World Tour mit. Reed steht kurz davor, sich über einen Top-10-Platz im Race to Dubai eine PGA Tour Card für 2027 zu sichern – dieses Jahr hat er in Dubai und Katar schon Siege eingefahren. Auch Jon Rahm soll LIV verlassen haben, und Eugenio Chacarra, ebenfalls ein Ex-LIV-Spieler, lag vor der DP World India Championship auf Platz 2 im Race to Dubai. Man sieht: Die Dynamik auf den Touren ist momentan richtig stark. Die DP World Tour hat indes klargemacht, dass Spieler, die dem potenziellen „LIV 2.0“ im Jahr 2027 beitreten, keine Mitglieder bleiben können. Hier müssen die Spieler also eine Entscheidung treffen, die sogar ihre Ryder Cup-Ambitionen beeinflussen könnte. Rorys Signal ist klar: Er plädiert für einen Verhandlungsweg für Abtrünnige, nicht für eine allgemeine Amnestie.
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🚨🗣️⛳️ #NEW — Justin Rose speaks on the return of LIV Golfers and how the league changed the sport for everyone. “No hard feelings from my point of view. Everyone is welcome back. It’s great for golf for players to be able to play against the best players in the world as often
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