
Casey Jarvis mischt die Karten im Race to Dubai neu – und das mit einer Ansage, die in Südkorea vom Tee knallte. Der 23-jährige Südafrikaner hat sich bei der Genesis Championship in Cheonan mit einer echten Hammer-Runde von 65 Schlägen und sechs unter Par die alleinige Führung nach dem ersten Abschlag geschnappt. Mit sieben Birdies und nur einem Bogey zeigt Jarvis, dass er richtig stark am Start ist und seinen Anspruch auf den begehrten Titel untermauert.
Diese Leistung ist mehr als nur ein guter Start; sie katapultiert Jarvis, der vor dem Turnier auf Platz vier der Race to Dubai-Wertung lag, virtuell auf den zweiten Platz – direkt hinter Eugenio Chacarra und damit vor Größen wie Rory McIlroy und Patrick Reed. Südkoreas Lokalmatador Sanghun Shin liegt mit einer 66er Runde nur einen Schlag dahinter, während eine Verfolgergruppe um Kim Si-woo, Mikael Lindberg und Antoine Rozner zwei Schläge Rückstand hat.
Showdown ums Race to Dubai: Viererbande in Sicht?
Die Genesis Championship ist das letzte reguläre Saison-Event, bevor es in Abu Dhabi und Dubai in die Playoff-Phase geht. Jarvis hat in dieser Saison bereits zwei Siege auf der DP World Tour gefeiert, und ein dritter Triumph hier könnte den Titelkampf von einem Dreikampf zwischen Chacarra, Reed und McIlroy zu einem echten Vierer-Battle aufpeppen. Während McIlroy und Reed das Turnier auslassen, tat sich Chacarra, der letzte Woche in Indien triumphierte, mit einer 72er Runde schwer und liegt mit sieben Schlägen Rückstand auf dem 53. Platz – eine riesige Chance für Jarvis, Boden gutzumachen.
Nervenspiel auf dem Grün
Casey Jarvis hat bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, ganz oben mitzuspielen. Die Nerven auf dem Grün werden in den kommenden Tagen entscheiden, ob er diese Führung halten kann. Drei weitere Runden warten, aber der Südafrikaner hat den Turbo gezündet und zeigt, dass er bereit ist, sich den Sieg zu holen und das Race to Dubai auf den Kopf zu stellen.



