
Trump in Doonbeg? Das ist kein normales Golf-Event, das ist ein politischer Abschlag, der die irische Insel spaltet und die Irish Open 2026 in ein wahres Spektakel verwandelt. Während der Ex-Präsident auf dem Trump International Golf Links Doonbeg seinen Auftritt feiert, brodelt es abseits des Grüns gewaltig. Die Frage ist nicht nur, wer sich den Sieg holt, sondern auch, wie viel Aufmerksamkeit dieses Turnier wegen der Politik bekommt.
In Dublin war die Stimmung alles andere als Birdie-würdig: Tausende Demonstranten zogen durch die Straßen, um gegen Trumps Politik zu protestieren, besonders in Bezug auf Gaza, Krieg und Migration. Selbst hier in Doonbeg, der Heimat des Golfresorts, versammelten sich kleinere Gruppen von Gegnern, während die Gardaí, die irische Polizei, die Lage mit schwerer, aber geordneter Präsenz im Griff hatten.
Politische Greens und lokale Kassen
Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht – oder zumindest eine andere Perspektive. Während nationale Umfragen eine deutliche Ablehnung Trumps zeigen, sehen viele Einheimische in Doonbeg seine Präsenz und das Resort als echten Wirtschaftsmotor. Arbeitsplätze, mehr Touristen, klingelnde Kassen – für sie ist das kein politisches Statement, sondern pure Realität. Kurz zuvor hatte Trump sich in Dublin mit Präsidentin Catherine Connolly und Taoiseach Micheál Martin getroffen, bevor er gen Westen reiste, um die Nacht in Doonbeg zu verbringen und dann die Irish Open zu rocken.
Rorys Ball und Air Force One
Und dann kam das Bild, das den ganzen Zirkus perfekt einfängt: Während Rory McIlroy auf Bahn drei nach seinem Ball suchte, donnerte Air Force One im Tiefflug über den Trump International Golf Links. Ein echtes Spektakel, das die Dramatik zwischen High-End-Golf und internationaler Politik auf den Punkt bringt. Die Irish Open 2026 sind damit nicht nur ein sportliches Highlight, sondern ein globales Event, das Schlagzeilen weit über das Grün hinaus schreibt.


