
Jon Rahm sieht in Tom McKibbin nicht nur ein Talent, sondern einen echten Ryder Cup-Anwärter, der das Zeug hat, Europas nächster Star zu werden. Während sich die Golf-Welt diese Woche auf die 2026 Amgen Irish Open in Doonbeg konzentriert, rückt der junge Nordire dank solcher Aussagen ins Scheinwerferlicht. Das ist keine kleine Ansage vom Spanier, dessen Wort auf dem Grün Gewicht hat.
Rahms Lob für McKibbin ist mehr als nur eine nette Geste; es ist ein deutliches Signal, dass die europäische Ryder Cup-Zukunft schon heute gescoutet wird. Die Irish Open, erstmals ausgetragen im Trump International Golf Links and Hotel Doonbeg, bietet dabei die perfekte Bühne für solche Einschätzungen. Es ist ein Turnier, das traditionell als Frühsaison-Gradmesser für die Elite des Kontinents gilt.
Next Gen auf dem Prüfstand
Bei der 2026 Amgen Irish Open, die vom 10. bis 13. September läuft, ist das Teilnehmerfeld ein wahres Who-is-Who des europäischen Golfsports. Namen wie Rory McIlroy, Shane Lowry, Tyrrell Hatton, Robert MacIntyre, Sepp Straka und Rasmus Højgaard sind alle am Start. McKibbin steht da mit Wettquoten von +3300 unter den potenziellen Titelanwärtern – das zeigt, dass man ihm nicht nur Ryder Cup-Potenzial, sondern auch aktuelle Form zutraut.
Rahms Ryder Cup-Fieber
Auch wenn Rahm beteuert, noch nicht voll auf den nächsten Ryder Cup fixiert zu sein, macht er keinen Hehl aus seiner Ambition für Adare Manor 2027. Seine Kommentare über Irland als "sehr speziellen Ort" und der Wunsch, dort erneut für Europa abzuschlagen, zeigen, wie wichtig ihm dieser Team-Wettbewerb ist. Und genau in diesem Kontext fällt sein Blick auf McKibbin, der mit seinem Spielstil und seiner Mentalität offenbar voll ins Beuteschema passt. Da wächst jemand richtig stark heran, und Rahm hat das längst erkannt.


