
Als Ian Poulter seinen Sohn Luke sah, wie er maßgeblich zum historischen Walker Cup-Sieg von Great Britain & Ireland beitrug, da war klar: Das ist pure Väterliebe, verpackt in Golf-Dramatik. Die europäische Ryder-Cup-Legende erlebte aus erster Reihe mit, wie sein Sprössling auf dem Grün von Lahinch glänzte und zum Triumph der GB&I-Auswahl beim 51. Walker Cup verhalf. Ein "absolut fesselndes" Erlebnis, so Poulter.
Die Jungs von Great Britain & Ireland haben sich den Sieg mit einem unglaublichen Comeback geholt. Mit einem knappen 13.5 zu 12.5 setzten sie sich gegen die US-Boys durch und feierten den wohl größten Aufholjagd in der Geschichte des Turniers. Luke Poulter war mittendrin und sicherte im Einzel gegen Miles Russell wichtige Punkte für sein Team.
Von Legende zu Legende
Es ist schon eine Nummer, wenn dein Vater eine Golf-Ikone ist und selbst Ryder Cup-Geschichte geschrieben hat. Doch Luke hat bewiesen, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Sein Einzel-Sieg war richtig stark und ein entscheidender Baustein für die Führung der GB&I-Mannschaft. Emotionen pur, als Josh Hill dann den finalen Putt lochte und die größte Aufholjagd des Events besiegelte. Da hat jeder Golfer mitgefiebert.
Poulter Junior am Start
Der Walker Cup, dieses zweijährliche Duell der besten Amateure zwischen Great Britain & Ireland und den Vereinigten Staaten, hat mal wieder bewiesen, welche Geschichten der Sport schreibt. Der Fokus lag zwar auf dem Teamerfolg, aber die Storyline um Ian und Luke Poulter läuft gerade richtig gut und zeigt, wie viel Herzblut in diesem Spiel steckt. Für Luke Poulter dürfte das erst der Anfang einer Hammer-Karriere sein.


