
Was für ein Finish am Moving Day! Esther Henseleit hat beim AIG Women’s Open eine echte Ansage gemacht und sich mit einer Fabelrunde in Schlagdistanz zur Spitze gespielt. Die Deutsche mischt damit nicht nur im Kampf um den letzten Major-Titel der Saison mit, sondern befeuert auch die Spekulationen um einen Startplatz im europäischen Solheim Cup Team.
Die 27-jährige Hamburgerin legte am Samstag eine richtig starke 4-unter 67 auf das legendäre Grün von Royal Lytham & St Annes. Vier Birdies auf den Front Nine und ein weiteres an der 11, bevor sie an der 15 ihr einziges Bogey hinnehmen musste – eine Hammer-Runde, die sie vor dem Finaltag auf geteilter zweiter Position parkte, nur drei Schläge hinter der führenden Yealimi Noh.
Solheim Cup im Visier
Für Henseleit geht es dabei um mehr als nur den Major-Titel. Ein starkes Ergebnis beim AIG Women's Open ist ein klares Statement in Richtung Solheim Cup. Nach ihrer Olympischen Silbermedaille 2024 in Paris und konstant guten Leistungen seit ihrem Profidebüt 2019, wäre ein Platz im Team die Krönung ihrer bisherigen Saison. Dieses Turnier ist die ultimative Bühne, um zu zeigen, was in ihr steckt.
Showdown am Sonntag
Beim AIG Women's Open, dem letzten Major des Jahres, standen die Nerven am Sonntag blank. Yealimi Noh ging mit drei Schlägen Vorsprung in den Finaltag, dicht gefolgt von Henseleit und weiteren Top-Spielerinnen wie Lucy Li oder Jeeno Thitikul. Die Spannung war zum Greifen nah und jeder Schlag zählte. Henseleit kämpfte weiter und feierte ihren ersten Birdie des Tages an Loch 6, um den Druck auf Noh aufrechtzuerhalten.


