
Gary Player ist schockiert – Rory McIlroys Haltung zur Motivation nach dem Karriere-Grand Slam sorgt für heftige Reaktionen und eine Grundsatzdebatte im Profigolf. Der "Black Knight" lässt kein gutes Haar an der vermeintlichen Einstellung des Nordiren, seine Kommentare sind mehr als deutlich und spalten die Golf-Welt.
Angeblich will McIlroy nach dem Gewinn aller vier Majors nicht mehr so viel spielen und glaubt nicht an exzessives Training. Eine Ansicht, die Player als "sehr seltsam" abstempelt. Für die Golf-Legende gibt es nur einen Weg: "noch einen Grand Slam" zu holen, und dafür braucht es knallhartes Training, um Entschlossenheit und Stärke aufzubauen. McIlroy triumphierte 2025 beim Masters und machte damit seinen Karriere-Grand Slam perfekt.
Clash der Philosophien
Hier prallen zwei Welten aufeinander: Player, die Inkarnation der Old-School-Arbeitsmoral, fordert unerbittlichen Einsatz und unaufhörliches Schläger-Schlagen. Auf der anderen Seite McIlroy, der nach dem Erreichen des höchsten Meilensteins im Golf vielleicht eine andere Herangehensweise an Motivation und Workload hat. Es geht hier nicht um McIlroys Talent, das steht außer Frage, sondern um den unbedingten Willen, der ihn nach dem Grand Slam noch antreibt.
McIlroy weiter am Start
Die Diskussion kocht hoch, während McIlroy selbst in dieser Woche wieder am Start ist. Bei der Irish Open 2026, einem Event, das er 2025 bereits gewonnen hat, wird er im Flight mit Robert MacIntyre und Brooks Koepka über den Platz gehen. Sein Spiel und sein Engagement stehen damit noch stärker unter Beobachtung, während Players Kritik in der Szene die Runde macht und die Frage nach dem "Warum" nach dem ultimativen Erfolg lauter denn je wird.


