
Dick’s Sporting Goods und Golf Galaxy haben Good Good Merchandise aus ihren Stores und Online-Shops gefeuert. Ein heftiger Backlash wegen eines gelöschten Promo-Videos von Good Good Golf hat die großen Ketten reagieren lassen – und das ist wohl erst der Anfang des Dramas um die Golf-Content-Giganten.
Was war passiert? Good Good Golf, bekannt für seine starken YouTube-Videos, hatte ein Callaway Driver Promo-Video gepostet. Darin schob Co-Founder Garrett Clark eine Frau, die nach dem Schläger griff, rüde beiseite und warnte sie: „Berühr meinen neuen Driver nicht.“ Der Clip wurde zwar schnell gelöscht, aber die Golf-Community verzeiht solche Fauxpas nicht so leicht.
Der Domino-Effekt rollt
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Dick’s und Golf Galaxy zogen die Reißleine, Good Good Produkte sind auf ihren Websites nicht mehr zu finden. Auch in den Filialen verschwanden die Artikel flächendeckend aus den Regalen. Doch damit nicht genug: Berichten zufolge zog auch PGA Tour Superstore nach, und sogar Target könnte dem Beispiel gefolgt sein. Das ist ein richtiger Schlag ins Kontor für Good Good, die ja eigentlich richtig stark am Start sind.
Die Reaktionen: Sorry, aber...
Die Auswirkungen sind weitreichend: Der Golf Channel musste das Debüt von Big Break x Good Good auf den 1. September 2026 verschieben. Ein Sponsor forderte Branding-Änderungen – es war Golf Galaxy selbst, der seinen Namen nicht mehr in Verbindung mit der Show sehen wollte. Callaway entschuldigte sich öffentlich und versicherte, dass der Ad nicht ihren Werten entspreche, während Good Good ebenfalls um Verzeihung bat. Diese Nummer zeigt, dass selbst die größten Creator-Brands im Golf schnell auf dem Rough landen können, wenn die Message nicht passt.



