
Die FedExCup Fall Bubble zieht diese Woche in Mexiko knallhart an, denn die VidantaWorld Mexico Open sind das fünfte von acht entscheidenden Events, die den Playing Status für 2027 festlegen. Es ist ein Nervenkrieg, der sich im Vidanta Vallarta abspielt, und für viele Golfer geht es um mehr als nur einen guten Score.
Wer am Ende der Saison die Top 100 der FedExCup-Wertung knackt, sichert sich die volle Spielberechtigung für 2027 auf der PGA Tour – die goldene Eintrittskarte. Die Plätze 101 bis 125 bedeuten nur einen bedingten Status, und wer danach kommt, hat einen richtig steinigen Weg zurück auf die Tour vor sich. Aktuell schwebt Lee Hodges auf Platz 100 am seidenen Faden, während Rasmus Neergaard-Petersen auf 101 lauert. Rico Hoey (106) und selbst Tony Finau (104), der Mexico Open Champion von 2023, müssen in die Vollen gehen.
Die Jagd ums Überleben
Die Pressure Cooker-Stimmung ist spürbar, besonders für Jungs wie Matti Schmid, der auf 103 sitzt und sofort liefern muss. Joel Dahmen, auf Platz 130, braucht in Mexiko mindestens einen Solo-Dritten, um überhaupt eine Chance auf die Top 100 zu haben. Er hat zwar 2025 beim T6 in Vidanta Vallarta gezeigt, dass ihm der Platz liegt, aber dieses Mal muss er eine Hammer-Runde nach der anderen abliefern. Für Alejandro Tosti ist die Lage noch prekärer: Selbst ein Solo-Zweiter könnte nicht ausreichen, was eine Win-or-Near-Win-Mentalität erfordert.
Es geht um mehr als nur die Karte
Doch es geht nicht nur um den Erhalt der Tour Card. Wer zwischen 51 und 60 landet, sichert sich Starts bei den ersten beiden Signature Events der Saison 2027 – ein Zuckerl, das noch mehr Feuer ins Feld bringt. Seamus Power hat es vorgemacht: Nach seinem zweiten Platz in Bermuda katapultierte er sich von 103 auf 68 und ist damit quasi durch. Die Mexico Open locken mit einem Preisgeld von 6 Millionen Dollar und fetten 500 FedExCup-Punkten. Der Sieger holt sich nicht nur eine zweijährige Exemption, sondern auch Einladungen zur Players Championship und PGA Championship 2027. Mit nur noch vier Events nach Mexiko wird die Luft dünner – jeder Abschlag zählt.


