
Leichter Griff für mehr Speed und Distanz? Totaler Nonsens, feuert Chris Gotterup in die Golfwelt. Der Mann, der auf Platz sechs der Official World Golf Ranking vom 27. Oktober 2026 thront und für seine brachialen Längen bekannt ist, räumt mit einem der hartnäckigsten Mythen auf, der sich auf den Range-Matten dieser Republik hartnäckig hält.
In einem Interview von 2022, das gerade wieder die Runde macht, stellt Gotterup klar: Die Arme sollen entspannt sein, ja. Aber der Griff muss sitzen – und zwar so fest, dass sich der Schläger niemals anfühlt, als könnte er dir aus den Händen flutschen. Das ist der entscheidende Punkt: Entspannt ist nicht gleich schlaff.
Die Gefahr des Federgewichts-Griffs
Wer den Schläger nur mit spitzen Fingern festhält, kann gar nicht mit voller Power durchziehen. Das führt nicht zu mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit, sondern zu Instabilität und Kontrollverlust. Stell dir vor, du willst einen Ball richtig kicken, aber deine Füsse sind in Pantoffeln – da fehlt einfach die nötige Basis, um alles rauszuholen. Gotterups praktischer Tipp ist da knallhart: Schläger richtig halten, aggressiv schwingen und nicht verkopft sein, wo der Ball landet.
Längengewinn mit Köpfchen (und Grip)
Als einer der längsten Hitter im Game weiß Gotterup, wovon er spricht. Sein Spiel läuft nicht, weil er den Schläger nur streichelt, sondern weil er die Kontrolle hat und Vertrauen in seinen Schwung setzt. Die Arme bleiben flexibel, aber der Grip ist der Fels in der Brandung. Das ist die Formel, um wirklich Meter zu machen – nicht irgendwelche Halbwahrheiten, die dir am Ende nur Bälle ins Gebüsch jagen.
Die Lektion für uns Golfer ist also klar: Kein Krampf im Unterarm, aber auch kein laues Lüftchen am Griff. Ein stabiler Griff gepaart mit entspannten Armen und einem kompromisslosen, committed Swing – so holst du dir die Distanz, die dein Spiel verdient.


