
Was für ein Chaos, wenn selbst ein sechsfacher Major-Champion wie Nick Faldo an einer Golfregel stolpert, die so absurd ist, dass er selbst danach sprach: „So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Beim Players Championship 1999 sorgte eine falsch ausgeführte Dropping-Prozedur für ein Desaster, das den Briten am Ende die Qualifikation kostete. Das war ein richtig bitterer Abgang für eine Legende.
Der mysteriöse Ball im Baum
Auf dem berüchtigten 6. Loch des TPC Sawgrass landete Faldo’s Ball unglücklich in einem Baum. Ein Klassiker, dachten sich Faldo und sein Flightpartner Corey Pavin, als sie sich für einen Penalty-Drop entschieden. Pavin, selbst kein Neuling auf dem Grün, gab den entscheidenden – und wie sich herausstellen sollte, verhängnisvollen – Rat, man könne den Ball dort droppen, weil man ja gesehen habe, wie er im Baum verschwand. Er selbst habe Ähnliches erst kürzlich erlebt.
Die Tücke der Regel
Doch die Golfgötter hatten andere Pläne. Ein aufmerksamer Zuschauer schnallte die Tücke der Situation schneller als die Pros und alarmierte einen Regel-Offiziellen. Das Problem: Faldo hatte nicht exakt gesehen, WO im Baum der Ball zur Ruhe gekommen war. Und genau das ist entscheidend für einen korrekten Drop! Ohne die genaue Kenntnis der Endposition des Balls ist ein Drop an dieser Stelle schlichtweg nicht regelkonform. Die Konsequenz? Ein Schock für Faldo, der erst am nächsten Loch über seine Disqualifikation informiert wurde.
Ein harter Schlag für den erfahrenen Golfer, der zeigte, dass selbst die größten Legenden des Sports nicht immun gegen die Eigenheiten des Regelwerks sind. Eine Story, die uns Golfern vor Augen führt: Schaut genau hin, wo der Ball landet, sonst droppt ihr euch ins Aus!


