
Bryson DeChambeau fordert "einen Schuss" mehr für LIV Golf, doch Rory McIlroy feuert direkt zurück. Die altbekannte Fehde um die Zukunft des Golfsports brennt wieder lichterloh, denn DeChambeau holt zum Gegenschlag aus, während McIlroy seine Kritik an der Liga noch einmal verschärft. Der "Mad Scientist" ist überzeugt, dass LIV Golf immer noch Wert bietet und die Fans dem Ganzen eine weitere Chance geben sollten.
DeChambeau, der kürzlich in Indianapolis mit einer 65 eine Hammer-Runde aufs Grün zauberte und nur drei Schläge hinter dem Spitzenreiter lag, weiß um die Widerstände. Er gab zu, dass LIV "viel gegen sich hat", aber hinter den Kulissen hart gearbeitet wird, um die Zukunft zu sichern. Er plädiert für Geduld und hofft, dass man den Wert von LIV für den Golfsport noch erkennen wird.
McIlroy bleibt knallhart
Rory McIlroy hingegen bleibt knallhart. Er sieht die PGA Tour "richtig stark" aufgestellt und zweifelt massiv daran, welchen Mehrwert die LIV-Stars überhaupt für die breakaway Liga selbst gebracht haben, geschweige denn für die etablierte Tour. Für ihn ist klar: Wer von LIV zurück zur PGA Tour will, dem steht ein "harter, harter Weg" bevor. Zwar räumte er ein, dass eine Rückkehr irgendwann möglich sein könnte, aber eben nicht sofort und ohne Weiteres. Scottie Scheffler zeigte sich hier übrigens deutlich offener, was die Diskussion nur noch spannender macht.
Das LIV-Fragezeichen
Die Unsicherheit um die Zukunft von LIV Golf ist spürbar, besonders da das saudi-arabische Public Investment Fund die finanzielle Unterstützung über die Saison 2026 hinaus offenbar beendet hat. DeChambeaus eigener LIV-Vertrag läuft nach dieser Saison aus, was die Dringlichkeit seiner Appelle unterstreicht. Spekulationen um 2027 als mögliches Zeitfenster für Rückkehrer kochen hoch, sollten sich das LIV-Modell ändern oder gar zusammenbrechen. Die Fehde zwischen den Touren und ihren prominentesten Vertretern wie McIlroy, der seit dem Launch der Liga ein scharfer Kritiker ist, bleibt also der Dreh- und Angelpunkt im Profigolf.


