
Drei Monate Sperre oder sogar ein ganzes Jahr für Bummler? Charley Hull legt den Finger in die Wunde und fordert drastische Maßnahmen gegen Slow Play auf den Profitouren, während sie nebenbei über ihren Rauchstopp und wilde Tattoo-Stories ausplaudert. Die aktuell achtplatzierte Golferin der Welt beweist mal wieder, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt, weder auf dem Grün noch abseits davon.
Die Ansage der 30-jährigen Engländerin ist klar: Wer den Spielbetrieb absichtlich oder wiederholt verzögert, soll gnadenlos aus dem Verkehr gezogen werden. Ihre Logik? Spieler, die ernsthaft um den Sieg kämpfen wollen, würden dann schon von selbst Gas geben. Dieser Vorschlag kommt nicht von ungefähr, denn Slow Play ist gerade wieder ein riesiges Thema auf der LPGA, wie die jüngste Zwei-Schläge-Strafe für Carlota Ciganda bei der Buick LPGA Shanghai 2026 eindrucksvoll zeigte.
Hull ganz privat: Tattoos und Nikotin-Beutel
Doch nicht nur auf dem Platz ist Hull für klare Kante bekannt. Sie hat sich erst kürzlich den Glimmstängel abgewöhnt. Nach anderthalb Jahren Nikotin-Pouches und einem kurzen Zwischenstopp bei Zigaretten, um rauszumüssen, ist sie nun clean – eine echte Willensleistung. Ihre persönliche Geschichte geht aber noch tiefer: Drei Tattoos zieren ihren Körper, darunter ein „hold tight“ am Fuß, das sie sich mit 17 Jahren sturzbetrunken auf Ibiza stechen ließ. Damals wollte sie eigentlich ein Stirn-Tattoo, aber der Artist hatte zum Glück ein Einsehen.
Eine Persönlichkeit, die dem Golf guttut
Neben dem Ex-Mann-Tattoo, das sie gerade wegbekommen will, teilt sie sich auch blitzschnelle Partner-Tattoos mit ihrer Golfer-Kollegin Georgia Hall. Diese Geschichten zeigen: Charley Hull ist mehr als nur eine Top-Golferin. Sie ist authentisch, ein bisschen verrückt und absolut unberechenbar – genau das, was wir im Golf lieben. Ihre Offenheit, ob bei persönlichen Lastern oder radikalen Regelvorschlägen, macht sie zu einer der spannendsten Persönlichkeiten auf dem Grün.


