
Soo Bin Joos 3-under 69 in Shanghai war kein gewöhnlicher Schlussakkord, sondern ein echtes Statement im gnadenlosen Kampf um die CME Tour Championship. Ihre richtig starke Performance, die ihr einen geteilten achten Platz bei 3-under 285 einbrachte, verschiebt die Karten im "Race to the CME Globe" und hält den Traum vom Saisonfinale am Leben.
Das Buick LPGA Shanghai Turnier selbst war ein echter Thriller. Chinas Lokalmatadorin Ruoning Yin holte sich den Sieg mit einer finalen Hammer-Runde von 66 Schlägen und triumphierte mit nur einem Schlag Vorsprung vor Hye-Jin Choi bei 11-under 277. Ein Wahnsinns-Duell, das Yin ihren zweiten LPGA-Titel in Folge beschert. Joo teilte sich den achten Platz übrigens mit Titelverteidigerin Jeeno Thitikul.
Nerven aus Stahl für CME-Punkte
Für Joo war aber nicht nur das Top-Resultat entscheidend. Ihr geteilter achter Platz bedeutet einen massiven Punkte-Push im "Race to the CME Globe". Hier geht es um alles: Nur die Top 60 nach "The Annika" im November sind am Start beim Saisonfinale. Shanghai war für die Siegerin 500 Punkte wert, aber auch Joos Top-10-Finish gibt ihr jetzt eine deutlich bessere Ausgangsposition, um sich für die CME Tour Championship zu qualifizieren. Die offizielle Qualifikation steht zwar noch aus, aber Joo hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet.
Asien-Swing startet mit Paukenschlag
Das Turnier auf dem Sheshan Golf Club war der Auftakt zum hochdotierten Asien-Swing der LPGA, mit einem Preisgeld von satten 3,2 Millionen Dollar und einem Feld von 81 Spielerinnen, das ohne Cut auskam. Der Druck war immens, aber Joo bewies in den entscheidenden Momenten, dass ihr Spiel läuft. Ihr "Off the green birdie" war ein Highlight, das zeigt, welche Qualität sie auf dem Grün und drumherum auf den Platz bringt. Der Fokus liegt jetzt klar auf den nächsten Events, um sich den Platz im Finale endgültig zu sichern.


