
Eine Million Dollar für den guten Zweck – Callaway Golf reagiert knallhart auf den jüngsten Werbe-Eklat und beendet die Zusammenarbeit mit Good Good. Der renommierte Golf-Hersteller steht im Kreuzfeuer der Kritik, nachdem eine Werbeanzeige für den neuen Quantum Driver online für Entsetzen sorgte. Callaway zieht jetzt die Reißleine und positioniert sich klar gegen Gewalt.
Im Zentrum des Shitstorms steht ein kurzes Promo-Video, das Good Good für Callaway veröffentlichte. Darin stößt Good Good Co-Founder Garrett Clark die Angestellte Alexis Miestowski zu Boden und brüllt: „Fass meinen neuen Driver nicht an!“ Die Reaktionen waren erwartbar: Ein Sturm der Entrüstung fegte durch die sozialen Medien, mit Forderungen, die Anzeige sofort zu entfernen und die Partnerschaft zu beenden.
Callaway macht kurzen Prozess
Callaway Golf hat die Kritik gehört und verstanden. Das Unternehmen entschuldigte sich öffentlich und gab zu, dass die Freigabe des Contents so niemals hätte passieren dürfen. Die Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten: Die Zusammenarbeit mit Good Good wurde mit sofortiger Wirkung eingestellt. On top kommt die Zusage, eine Million Dollar an Organisationen zu spenden, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen. Ein klares Statement, das die Marke wieder in ruhigere Gewässer manövrieren soll.
Good Good entschärft die Lage
Auch Good Good sah sich gezwungen, zu handeln. Das Team entfernte die umstrittene Anzeige und veröffentlichte ebenfalls eine Entschuldigung. Doch der Imageschaden ist immens. Die jahrelange Partnerschaft mit Callaway, die seit 2023 bestand und die Good Good mit Callaway-Branding auf Schuhen, Bällen und Handschuhen versorgte, ist Geschichte. Brancheninsider berichten bereits von weiteren kommerziellen Auswirkungen, da sich Einzelhändler und TV-Partner von Good Good-Produkten distanzieren.




