
Adam Scott fordert klare Kante von der PGA Tour im Umgang mit abtrünnigen LIV-Spielern, die den Weg zurück suchen. Die Tour soll einen fairen Pfad offenhalten, aber keinesfalls die eigene Membership im Stich lassen. Eine spannungsgeladene Ansage, die das anhaltende Drama um den Profi-Golfsport weiter anheizt.
Direkt vor der BMW Championship 2026 kochen die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von LIV-Profis hoch, und Scott positioniert sich damit unmissverständlich. Die Situation sei kompliziert, gibt der Australier zu, aber Fairness und Schutz der treuen Tour-Mitglieder stünden an erster Stelle. Scottie Scheffler pflichtet ihm bei und spricht von angemessenen Strafen für Rückkehrer – da geht's richtig zur Sache.
Harte Linie oder offene Tür?
Scott schlägt vor, dass es durchaus Wege zur Reintegration geben sollte, die aber an einen Prozess gebunden sind, den die Tour festlegt – kein Freifahrtschein also. Er nennt Brooks Koepka und Patrick Reed als Beispiele, die über andere Touren zurückfinden könnten. Eine klare Ansage, die im Kontrast zu den deutlich härteren Tönen von Rory McIlroy steht. Der hatte schon prophezeit, es werde ein „tough, tough road back“ für einige LIV-Spieler.
Deadline tickt, Tour plant Konsequenzen
Die Brisanz des Themas ist spürbar, denn Berichten zufolge haben LIV-Spieler eine Deadline für ihre Entscheidungen bezüglich der nächsten Saison erhalten. Während LIV-CEO Scott O’Neil weiter auf eine umfassende Lösung ohne Repressalien pocht, gibt es klare Signale, dass die Tour über Disziplinarmaßnahmen statt einer pauschalen Vergebung nachdenkt. Das Schisma im Golfsport bleibt 2026 so spannend wie eh und je.


