
Blitz-Start statt Blitz-Gewitter: Biltmore Championship zieht die Schrauben an!
Die PGA Tour zwingt die Biltmore Championship zu einer drastischen Maßnahme: Wegen angekündigter Gewitter am Sonntagnachmittag mussten die Tee Times für die Finalrunde massiv vorgezogen werden. Ein echtes Drama für Spieler und Fans, die sich auf den Showdown gefreut hatten – jetzt aber eine frühe Vogel-Taktik, um dem drohenden Chaos zu entgehen.
Die ersten Gruppen gingen bereits um 7:45 Uhr ET (13:45 Uhr MESZ) an den Start, die letzten waren für 10:00 Uhr ET (16:00 Uhr MESZ) angesetzt. Um das Feld schneller durchzubringen, spielen die Pros in Dreiergruppen und starten sowohl von Tee 1 als auch von Tee 10. Für die Zuschauer bedeutet das: Früher aufstehen, denn die Gates öffneten schon um 7:00 Uhr ET (13:00 Uhr MESZ).
Finale auf nassen Bahnen
Die Wetterkapriolen sind bei diesem Premieren-Event auf The Cliffs at Walnut Cove, North Carolina, nichts Neues. Schon die ganze Woche wurde mit "Preferred Lies" gespielt, weil die Bahnen vom Regen weich waren. Jetzt kommt eine feuchte Finalrunde hinzu, die das Grün noch unberechenbarer machen könnte. Jeder Schlag wird hier zur echten Herausforderung.
Shipley unter Druck
An der Spitze des Leaderboards thront Neal Shipley, der nach einer beeindruckenden, bogey-freien 62er-Runde am Samstag die Führung übernahm. Er hat einen Schlag Vorsprung auf Ben Kohles, aber dieser knappe Vorsprung kann bei solchen Bedingungen schnell schmelzen. Es ist eine Hitzeschlacht, auch wenn die Gewitterwolken drohen. Die Nerven dürften blank liegen, denn wer holt sich den Sieg unter diesem extremen Zeitdruck? Das wird eine Hammer-Runde, die in die Geschichtsbücher eingehen könnte.



