
Ein krachender Schlag und eine knappe Notbremsung auf dem Grün: Alison Lee hat beim PIF London Championship für Herzklopfen gesorgt, als ihr Schläger nach einem gewagten Recovery Shot gegen einen Baumstamm zersplitterte. Was aussah wie der Auftakt zu einer ernsthaften Handgelenksverletzung, entpuppte sich glücklicherweise als knappe Sache, die sie ohne größere Blessuren überstand.
Die Szene spielte sich in der Eröffnungsrunde ab, als Lee vor einer Entscheidung stand: einen Strafschlag hinnehmen oder einen schier unspielbaren Ball am Fuß eines Baumes irgendwie befreien. Die 31-jährige LPGA Tour-Spielerin, die seit 2015 dabei ist und allein in dieser Saison über 1,1 Millionen Dollar (ca. 1 Million Euro) einstrich, entschied sich für die Aggression. Sie zog durch, der Schaft traf den Baumstamm und knickte mittendurch – ein Geräusch, das jeden Golfer zusammenzucken lässt. Das Potenzial für eine echte Horror-Verletzung am Handgelenk war riesig, besonders da sie aktuell bereits mit einer anderen Verletzung kämpft.
Nerven aus Stahl oder unnötiges Risiko?
Es ist die ewige Frage auf dem Platz: Sicher spielen oder volles Risiko gehen? Lee wählte Letzteres und flirtete dabei mit einem echten Desaster. Ein zersplitterter Schläger und ein Aufprall gegen einen Baumstamm hätten die Situation massiv verschärfen können. Glück im Unglück, dass es bei einem ordentlichen Schrecken blieb und sie sich offenbar keine schwerwiegende Handgelenksverletzung zuzog.
Der Golfer und sein Kampf mit dem Baum
Die Gefahr eines solchen Manövers ist Golfern wohlbekannt – der Wunsch, keinen Schlag zu verschenken, treibt manche zu waghalsigen Aktionen. Alison Lee holte sich zwar keinen Sieg in dieser speziellen Runde, aber immerhin den persönlichen Triumph, einen gebrochenen Schläger statt eines gebrochenen Handgelenks zu verbuchen. Ein richtiger Showdown mit dem Baum, der zum Glück keine weiteren Opfer forderte und uns mal wieder zeigt, wie dünn die Linie zwischen Hero-Shot und Horror-Szene auf dem Kurs sein kann.


