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Fred Ridley, der Boss vom Augusta National, hat seinem Frust über das Crowd-Verhalten mal so richtig Luft gemacht. Und Mark Darbon, der Chef der R&A, war sofort am Start und pflichtete bei: Das war ein fetter Schlag ins Kontor unserer geliebten Golf-Werte.
Das kuriose daran: Ridley und Darbon saßen dabei nicht bei einem Krisentreffen im Backroom, sondern chillten quasi bei der Asia-Pacific Amateur Championship in Dubai. Dem Turnier, das dem Gewinner bekanntlich einen sicheren Spot bei The Masters und The Open sichert – nicht gerade unwichtig für die Karriere!
Aber klar, ein Thema war am Ende wichtiger als der nächste Abschlag in Dubai: Der Ryder Cup! Die legendäre Pöbel-Aktion des Publikums in Bethpage Black, bei der es nicht nur um den Ball ging, war ein mindestens genauso großes Gesprächsthema wie Europas Hammer-Sieg von 15-13. Was für ein Ritt, den sich Europa da geholt hat! Die zwei Schwergewichte des Golfsports waren sich einig: Diese Szenen aus New York haben unserem Sport einen Bärendienst erwiesen.
Ridley brachte es in seiner Pressekonferenz auf den Punkt: "Ich glaube, niemand war wirklich happy mit dem, was dieses Jahr abging."

