
DELOFTED GOLF-CHECK
Aberg rockt die Players Championship: Hammer-Runde und Zwei-Schläge-Führung!
Freitag, 13. März 2026 – Das war mal eine Ansage! Ludvig Aberg hat bei der PGA Players Championship eine 63 (-9) auf die Bahn gezaubert und sich damit nach der zweiten Runde am Freitag die Zwei-Schläge-Führung geschnappt. Er war dabei sogar nur einen Schlag vom Platzrekord entfernt. Was für ein Lauf!
Der 26-jährige Schwede hat dabei zwei Eagles und satte sechs Birdies auf die Scorecard geschrieben – und das bei nur einem einzigen Bogey. Damit steht er nach 36 gespielten Löchern auf unfassbaren 12 unter 132 auf dem legendären TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach, Florida. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!
Nach seinem ersten Bogey der Woche am Par-4 der 15. Bahn hat Aberg nicht lange gefackelt und direkt mit Birdies am Par-5 der 16. und am Par-4 der 18. Bahn geantwortet. So sichert man sich die Führung, Golfer! „Es lief richtig gut, ich habe bis zum Schluss gekämpft", sagte Aberg später. „Die Birdies an der 16 und 18 waren Gold wert. Insgesamt bin ich sehr zufrieden."
Auf Platz zwei lauert Xander Schauffele mit 134 Schlägen, der 2024 die PGA Championship und British Open geholt hat. Eine 65er-Runde am Freitag – richtig stark! Dahinter platziert sich der US-Amerikaner Cameron Young auf Rang drei mit 135 Schlägen. Und auf dem vierten Rang lauern mit 136 Schlägen Kanadas Corey Conners und der US-Boy Justin Thomas. Das wird ein Finale, Leute!
„Ich hatte größtenteils das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben und den Golfplatz anzugreifen, statt defensiv zu agieren", so Schauffele, der übrigens jeden Fairway getroffen hat. „Vom Fairway aus ist es hier immer einfacher, aggressiv zu sein." Klingt nach einer Kampfansage!
Aberg, der Vize-Meister des Masters 2024, ist heiß auf seinen dritten PGA Tour Titel. Schon die RSM Classic 2023 und das Genesis Invitational im letzten Jahr hat er sich geschnappt. Dieser Mann hat Biss! Letzte Woche war Aberg in Bay Hill noch Dritter und hat jetzt mit diesem Lauf seinen persönlichen Bestwert für 36 Löcher im Verhältnis zu Par eingestellt. Besonders kräftig geholfen: Zwei Eagles auf der Front Nine.
Am ersten Loch gab’s ein Birdie aus knapp vier Fuß, am Par-5 der zweiten Bahn ein Eagle aus nicht mal 15 Fuß. Direkt danach versenkte er einen Zehn-Fuß-Birdie-Putt am Par-3 der dritten und lochte einen 23-Fuß-Chip zum Birdie an der vierten Bahn ein. Was für ein Start! „Ich hatte einen richtig guten Start, habe ein paar starke Putts gemacht und sogar an der Vier gechippt", erzählte Aberg. „Es war ein guter Tag. Es ist schön, wenn solche Dinge klappen. Auch wenn ich mich in der Mitte der Runde ein bisschen vom Abschlag schwergetan habe, bin ich stark zurückgekommen und habe auf den letzten Löchern wieder richtig gute Tees geschlagen." Ein echter Kämpfer eben.
Und dann kam der Moment am Par-5 der neunten Bahn: Aberg stand im Bunker und chippte aus unfassbaren 34 Fuß zum Eagle rein! Damit war er erst der dritte Golfer überhaupt, dem eine 29 auf der Front Nine gelungen ist. Respekt! „Ich wusste, es war ein aggressiver Zug, das 3er-Holz so nah ran zu bringen", erklärte er. „Ich hatte das Gefühl, von dort oben einen Chip zu haben. Und wenn die dann auch noch reingehen, ist das natürlich ein Bonus!" Na klar, so kennt man unsere Profis.
Am Par-5 der 11. Bahn schnappte er sich noch ein Birdie aus knapp vier Fuß. Doch dann der kleine Stolperer an der 15: Das Grün beim Anspiel verfehlt und dann noch einen kniffligen Bogey-Putt aus knapp acht Fuß lochen müssen. Auch ein Aberg ist nicht unfehlbar. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Am Par-5 der 16. Bahn legte er seinen Annäherungsschlag zentimetergenau neben das Loch für ein easy Tap-in-Birdie. Und den Abschluss bildete ein weiterer Birdie-Putt aus knapp acht Fuß. So viel Drama, Leute!
McIlroy ohne Rücken-Drama
Auch unser Nummer-Eins-Mann Scottie Scheffler war am Start. Er spielte eine 73 und steht damit bei 145 Schlägen – genau einen Schlag innerhalb der Cut-Linie. Puh, da war es knapper, als man es von ihm kennt!
Und auch die Weltnummer zwei, Rory McIlroy, der ja Titelverteidiger ist, hat mit einer 71 abgeliefert und steht ebenfalls bei 145 Schlägen. Das Wichtigste: Keine Spur von der Rückenverletzung, die ihn letzte Woche in Bay Hill noch zum Aufgeben zwang. Da können wir aufatmen! „Ich habe heute Morgen nichts gespürt, bin fit aufgewacht", so McIlroy. „Es fühlt sich schon fast wieder da an, auch wenn es noch nicht 100 Prozent sind. Aber ich merke, wie es jeden Tag besser wird." Gute Nachrichten vom Titelverteidiger!


