
Was für eine Hammer-Runde, die Wyndham Clark da am Sonntag beim CJ Cup Byron Nelson rausgehauen hat! Direkt nach dem verpassten Cut bei der PGA Championship vor dieser Woche, wo er noch schwächelte, kam er ins TPC Craig Ranch und hat einfach mal alles abgefackelt. Wer dachte, Clark wäre in einem Formtief, wurde eines Besseren belehrt – und wie!
Der Amerikaner lag vor der Finalrunde noch zwei Schläge zurück, drehte dann aber auf dem Grün so richtig auf. Eine unfassbare 11-under 60 stand am Ende auf der Scorekarte, gespickt mit einem Eagle an der Par-5 12. und einer Birdie-Serie zum Abschluss. Besonders die Back Nine mit nur 28 Schlägen waren einfach nur „unreal“ – das musste selbst die PGA Tour auf X neidlos anerkennen. Clark holt sich damit seinen vierten PGA Tour-Titel und den ersten seit 2024.
Die Konkurrenz hatte keine Chance
Si Woo Kim, der mit einem Zwei-Schläge-Vorsprung gestartet war, spielte mit einer 65 ebenfalls eine richtig starke Runde. Doch gegen Clarks furiosen Lauf war kein Kraut gewachsen. Am Ende trennten die beiden drei Schläge. Und selbst Scottie Scheffler, der als Titelverteidiger am Start war und wie immer solide performte, musste sich mit Platz drei zufriedengeben. Fünf Schläge lag Scheffler hinter dem entfesselten Clark.
Ein Sieg für die Seele – und das Portemonnaie
Dieser Sieg ist für Wyndham Clark mehr als nur eine Trophäe. Er beendet eine Durststrecke ohne Top-10-Platzierung seit Dezember letzten Jahres und ist ein echtes Statement. Nicht nur für seine Form, sondern auch für seine Bank: $1.854 Millionen und 500 FedExCup-Punkte wandern auf sein Konto. Was für ein Comeback, das dieser Typ da hingelegt hat!



