
Caleb Surratt hat bei seinem Major-Debüt nicht nur den Cut souverän geschafft, er fühlte sich auf der ganz großen Golfbühne der U.S. Open 2026 auch direkt zu Hause. Obwohl die Zahlen am Ende nicht ganz nach seinem Geschmack waren, war diese Woche in Shinnecock Hills für den Youngster ein echtes Statement.
Am Sonntag schloss Surratt, der für Legion XIII am Start ist, seine erste Major Championship mit einer 74 ab. Mit einem Gesamtscore von 13 über Par landete er auf T63 – sicherlich nicht das, was er sich erhofft hatte. Doch wie er selbst sagt: "Es war eine Hammer-Woche." Er sei froh über die Möglichkeit gewesen, hatte aber leider nicht alles aus dem Wochenende herausgeholt. "Ich hatte das Gefühl, richtig gut zu spielen, konnte es aber nicht in die besten Scores ummünzen. Da gibt es ein paar Bereiche, die wir jetzt aufräumen müssen, die diese Woche auf dem Prüfstand standen."
Mehr als nur ein Score
Was Surratt von seinem Major-Einstand mitnimmt, lässt sich eben nicht nur auf die Scorecard reduzieren. Es geht darum, wie er sich über vier Tage auf einem der härtesten Plätze im Golf präsentiert hat. Eine "massive Erkenntnis", wie er es nennt: "Ich habe das Gefühl, ich gehöre hierher."
Er habe sich unglaublich wohlgefühlt beim Spielen, und wenn er weiterhin an sich arbeitet und noch komfortabler wird, dann traut er sich zu, "hier ganz vorne mitzuspielen".
Nerven aus Stahl
Auf die Frage, welche einzelne Lektion er in sein nächstes Major mitnehmen würde, nannte Surratt weder einen Schwunggedanken noch eine strategische Anpassung. Es war seine Gelassenheit. "Einfach die Ruhe", so Surratt. Er sei am Anfang der Woche nervös gewesen, aber er merkte schnell, dass das gar nicht nötig war. Er fühlte sich auf dem Platz wohler als bei vielen anderen Turnieren. Dieses Gefühl, die harte Arbeit investiert zu haben und dazuzugehören, macht ihn zuversichtlich: Beim nächsten Major wird er wohl noch befreiter aufspielen.
