
Leute, haltet euch fest! Was sich da gerade bei der Houston Open abspielt, ist Golf-Drama vom Feinsten. Gary Woodland, der 41-jährige PGA Tour-Veteran, der im September 2023 eine Hirn-OP über sich ergehen lassen musste, steht nach 54 gespielten Löchern kurz davor, Geschichte zu schreiben. Er könnte sich damit seinen ersten Sieg seit dem U.S. Open-Triumph 2019 schnappen.
Woodland ist nicht nur ein vierfacher PGA Tour-Sieger, sondern auch ein echtes Stehaufmännchen. Seit seiner Rückkehr Anfang 2024 kämpft er offen mit posttraumatischen Belastungsstörungen und Angstzuständen – eine Geschichte, die tief unter die Haut geht. Seine speziellen "courage" Cleats, designt von Sessi, einer jungen Hirntumorpatientin, die er unterstützt, sind dabei nicht nur ein Statement, sondern auch ein sichtbares Zeichen seines eisernen Willens.
Golf-Magie auf dem Grün
Und dieser Wille zahlt sich aus! Auf dem Memorial Park Golf Course legte Woodland eine Hammer-Runde nach der anderen hin: 64 und 63 Schläge brachten ihn auf satte 13 unter Par. Damit liegt er drei Schläge vor der Konkurrenz, zu der Jungs wie Nicolai Højgaard, Jackson Suber, Min Woo Lee und Jason Day gehören. Richtig stark, was der Mann da abliefert!
Finale auf dem Präsentierteller
Klar, die Konkurrenz ist heiß, aber Woodlands Form läuft. Kleinere Equipment-Anpassungen, wie extra-steife Eisenschäfte und ein Scotty Cameron Putter, scheinen ihr Übriges zu tun. Und mal ehrlich: Der Weg zum Sieg ist für ihn so frei wie selten, auch weil Scottie Scheffler wegen der Geburt seines zweiten Kindes nicht am Start ist. Die Spannung vor dem Finale ist kaum zu ertragen – schafft Gary Woodland das Comeback seines Lebens?


