
Brandel Chamblee haut mal wieder eine raus! Der Golf Channel-Analyst hat die LIV Golf Kurs-Layouts kürzlich als "lächerlich" abgestempelt – und damit eine alte Wunde wieder aufgerissen. Seine These: Die entspannten Setups bei LIV, wo man mit einem Score von -23 auf "langsamen Wochen" schon in den Top 10 landet, haben die Jungs einfach zu weich gespült für die knallharten Anforderungen der Majors. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün, und das spürt man jetzt.
Besonders unter Beschuss: Bryson DeChambeau. Chamblee meint, Bryson fehle der "Magen" für eine echte Rückkehr auf die PGA Tour. Er spiele eher ein "Hühnchen-Spiel" mit der Tour. Die Form des "Mad Scientist" hat nach seinem LIV-Wechsel tatsächlich gelitten, auch wenn die PGA Tour extra ein "Returning Member Programme" für Abtrünnige wie Jon Rahm und Cameron Smith aufgelegt hat. Vier Jahre nach Phil Mickelsons 2022er Wechsel wirkt die Teilnahme der 11 LIV-Jungs bei der PGA Championship in Philadelphia wie ein langsamer, aber unaufhaltsamer Kollaps.
Die Major-Bühne ruft
Die PGA Championship ist der ultimative Härtetest für die LIV-Kohorte. Klar, Jungs wie Rahm, DeChambeau und Tyrrell Hatton sind am Start und wollen beweisen, dass sie noch richtig stark sind. Aber die ewige Frage bleibt: Kann man ohne den konstanten Druck der Tour-Events wirklich seine Top-Form halten? Brooks Koepka hat den Absprung vor dem großen Knall noch getimt, Rahms Schock-Wechsel 2023 zeigte den Talent-Drain, aber für viele andere könnte es zu spät sein.
Zukunft ungewiss
Die Gerüchte um die "OD IO US FUNDING"-Probleme bei LIV reißen nicht ab. Das zeigt: Das Ding läuft nicht rund. Es wird spannend zu sehen, wie sich das alles entwickelt und ob die vom Druck verwöhnten Major-Helden von einst wirklich noch mithalten können, wenn es bei einem Grand Slam richtig zur Sache geht. Eines ist klar: Die nächste Ansage von Chamblee ist nur eine Frage der Zeit.


