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Woad holt 2. LPGA-Sieg bei Queen City Championship

Was steckt hinter Woads erneutem Siegeszug? Die Details zum Erfolg.

PG
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17. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Woad holt 2. LPGA-Sieg bei Queen City Championship

Lottie Woad hat's getan! Sie schnappt sich den Titel bei der LPGA Queen City Championship am Sonntag und feiert ihren ersten Tour-Sieg auf US-Boden. Die Engländerin bewies Nerven aus Stahl und lieferte eine abschließende 69 (eins unter Par) ab, um das Feld hinter sich zu lassen.

Was für ein Brett, das die 22-jährige Aufsteigerin aus Surrey bereits am Samstag auf den Maketwah Country Club in Cincinnati zauberte. Eine richtig starke 65 (fünf unter Par) sicherte ihr einen komfortablen Drei-Schlag-Vorsprung für die Finalrunde. Damit hatte sie das Turnier fest im Griff.

Nervenkrieg am Finaltag

Der Sonntag startete wie im Bilderbuch für Woad. Zwei Birdies auf den ersten fünf Löchern katapultierten sie auf 13 unter Par – da lief es richtig gut an. Doch der sechste Abschlag brachte einen herben Dämpfer: ein Doppel-Bogey bremste ihren Lauf. Die Spannung war greifbar. Doch Woad schlug eindrucksvoll zurück. Mit einem Bogey auf dem nächsten Loch und anschließendem Par auf der gesamten Back Nine sicherte sie sich ihren zweiten LPGA Tour Titel. Ihren ersten hatte sie im Juli 2025 bei der Scottish Open geholt.

Ihre abschließende 69 brachte Woad auf einen Gesamtscore von 12 unter Par mit 268 Schlägen. Das reichte für einen Zwei-Schläge-Vorsprung auf die Südkoreanerin Ryu Hae-ran, die mit einer starken 67er-Runde (drei unter Par) auf zehn unter Par ins Clubhaus kam, aber Woad nicht mehr einholen konnte.

Kometenhafter Aufstieg

Dieser Sieg ist die jüngste Station auf einem kometenhaften Aufstieg für Lottie Woad. Vor genau einem Jahr, im Mai 2025, bereitete sie sich noch auf die US-College-Meisterschaften vor. Nur zwei Monate später, im Juli 2025, folgte dann der erste LPGA-Sieg in Schottland. Ein steiler Weg, der jetzt mit dem ersten US-Triumph gekrönt wird.

"Dieser Sieg ist definitiv ein bisschen süßer als der erste, weil ich ihn nicht wirklich erwartet habe", sagte Woad nach der Runde. "Ich habe gesehen, wie gut alle da draußen sind, also ist es gut, wieder zu gewinnen. Ich habe einfach ziemlich gut vom Abschlag bis zum Grün gespielt. Ich habe viele Grüns getroffen, viele Fairways. Und es war ziemlich windig da draußen, also denke ich, das war der Schlüssel, um die Führung zu halten."

Harte Konkurrenz auf dem Grün

Japanerin Miyi Yamashita beendete das Turnier auf dem dritten Rang. Sie lieferte eine furiose 64er-Runde (sechs unter Par) ab, doch die Löcher gingen ihr aus. Mit neun unter Par reichte es nicht mehr, Woad noch ernsthaft zu gefährden. Ihre Runde, die vier Birdies in Folge zum Abschluss enthielt, war richtig stark. "Es ist schon eine Weile her, dass ich so einen guten Score hatte, und der Wind war stark, aber ich konnte die ganze Runde mit einem wirklich guten Gefühl spielen", erklärte Yamashita.

Chinas Yin Ruoning lag mit acht unter Par und einer 66er-Runde (vier unter Par) vier Schläge hinter der Siegerin. Einen Schlag dahinter, auf geteiltem fünften Platz, landeten Amanda Doherty aus den USA und die Südkoreanerin Ko Jin-Young mit jeweils sieben unter Par. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!

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