
Karl Vilips hat bei den VidantaWorld Mexico Open einfach mal das Gruen in Brand gesetzt und sich mit einer Wahnsinns-Runde von 9 unter Par an die Spitze katapultiert. Der Australier legte ein Karriere-Tief von 62 Schlägen hin und katapultierte sich damit direkt ins Rampenlicht – ein absoluter Knaller, der die PGA Tour auf den Kopf stellt. Was für ein Auftakt!
Der 25-Jährige, der im FedExCup Fall Ranking auf Platz 141 stand und in seinen letzten 20 Starts neunmal den Cut verpasst hatte, spielte wie entfesselt. Zehn Birdies und nur ein Bogey auf dem Norman Course bei Vidanta Vallarta – das ist mal ein Statement! Besonders krass: Vilips lochte auf den Löchern 11 bis 15 fünf Birdies in Folge und legte dann auf den Bahnen 6 bis 9 noch mal vier Straight-Birdies nach. Da läuft es!
Kampf um die Tour-Karte
Dieser Coup kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Die Mexico Open sind Teil des FedExCup Fall, wo es für die Spieler um nicht weniger als den 2027er Status geht. Die Top 100 in der Endwertung sichern sich die volle PGA Tour Mitgliedschaft – das ist der ultimative Drive für jeden, der hier am Start ist. Vilips hat zwar durch seinen Sieg bei den Puerto Rico Open 2025 eine Exemption für die nächste Saison, aber so eine Performance beweist, dass er zur Elite gehört.
Ein Haufen hungriger Jäger
Doch die Konkurrenz schläft nicht: Kensei Hirata aus Japan liegt mit 63 Schlägen nur einen Schlag zurück. Eine ganze Armada von Spielern, darunter Ben Griffin, Adrien Dumont de Chassart, Jeffrey Kang, Marco Penge und Garrick Higgo, teilen sich mit starken 64 Schlägen den dritten Platz. Griffin feierte nach einer Verletzungspause wegen Knieproblemen ein fulminantes Comeback, versenkte einen Eagle, sieben Birdies und lochte dabei über 48 Meter Putt-Distanz ein. Auf dem 7.337 Yards (ca. 6.710 Meter) langen Par-71-Kurs, auf dem Lift, Clean and Place-Bedingungen herrschten, war Driving Accuracy besonders wichtig. Mit so einem engen Leaderboard ist die Bühne für den morgigen Freitag bereitet, da geht es richtig zur Sache!


